Hach, Weihnachten. Eine Packung Spekulatius ins Gesicht schieben, endlich mal wieder „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ (die jugendfreie Variante) sehen. Die Zeit der Besinnlichkeit und der nervenzerfetzenden existentiellen Angst, ob man oder frau auch wirklich die richtigen Geschenke gekauft hat. Doch ein Grinch treibt in all dieser Rührseligkeit sein Unwesen, der gemeine Mobilfunk- oder Internetserviceprovider.

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Ich bin ein geduldiger Mensch. Ich ruhe in mir. Wenn die anderen Strategen das hier lesen, liegen sie vermutlich lachend unterm Tisch. Egal. Auch wenn ich mich aufrege, tue ich das mit einer gewissen Ruhe, das nennt sich Sarkasmus und ich kann das gut. Aber manchmal ist es sogar mir zu viel und der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, kam per Post und verstopfte meinen Briefkasten. Willkommen in Peters Kolumne über duftendes Papier und goldene Plastikkärtchen.

Auch wenn es der Titel vermuten lässt, geht es nicht um fragwürdige Produktionen der deutschen Erotikindustrie. Für das Bild, das ihr jetzt im Kopf habt, übernehme ich übrigens keine Verantwortung. Eigentlich wollte ich nur mal eine Kolumne darüber schreiben, die sich mit den positiven Dingen des digitalen Lebens beschäftigt und nicht mit Identitätsdiebstahl, Vollhorsten und ideologisierten Quatschköpfen.

Böser Wolf

Unser Weg durchs Netz hat viel mit dem eines Kometen durchs All gemeinsam: Jeder von uns zieht einen Schweif von Kommentaren, Bilduploads und Forenbeiträgen hinter sich her. Das war so lange nicht problematisch, wie das Internet aus lustigen Nicknames und Personas bestand und sich hinter jedem dieser Profile alles mögliche verbergen konnte – meistens war es der Zonk. Das hat sich inzwischen geändert.

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Zwei Jahre Chromebook: Ein Erfahrungsbericht

Google Chromebook
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Gute 25 Jahre PC-Nutzung - von Anfang an mit Windows. Dann raucht im wahrsten Sinne des Wortes mein teures und gar nicht so altes Lenovo-Notebook ab. Und ich bestelle mir einfach ein Chromebook und bin schneller weg aus der Windows-Welt, als ich es für möglich gehalten hätte. Zwei Jahre ist das nun her - und ich habe zwischendurch immer wieder über meine Erfahrungen mit dem Chromebook berichtet.