WebWissen: WordPress Plugins – Funktionserweiterungen für jeden Wunsch

Sie bauen oder haben eine Website und fragen sich, wie Sie einen Veranstaltungskalender oder eine Anfahrtskarte auf Ihrer Website integrieren? Oder Sie grübeln darüber, wie Sie Google Analytics mit Ihrer Website verknüpfen? Die Antwort auf all die Fragen sind WordPress Plugins - die kleinen hilfreichen Module, die Ihre Website nach dem Lego-Bausteine-Prinzip um die gewünschten Funktionen erweitern.

Das beliebte & mächtige WordPress

WordPress (WP) ist wohl das beliebteste Content-Management-System (CMS) weltweit und auch in Deutschland. Bei der Darstellung des CMS Einsatzes in Deutschland bildet WordPress, mit 30 Prozent, den größten Kuchenanteil.

Das System ist wegen seiner Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität, aber auch Mächtigkeit einfach unschlagbar. Mit WordPress können Sie eine Website, ein Blog oder eine Community aufbauen.

Diese Flexibilität und Mächtigkeit besitzt das System durch die so genannten Plugins oder Erweiterungen. Am Anfag einer jeder Reise steht erstmal die nackte Installation des WP-Systems und diese ist an sich sehr schlank, was auch Sinn macht, denn eine Website für bspw. ein Möbelhaus hat mit Sicherheit andere Anforderungen als bspw. die für einen Verlag.

Die Legosteine – Plugins

Durch die Plugins wird es möglich, das schlanke Grundgerüst von WP beliebig bzw. je nach Anforderungen auszubauen. Mittlerweile gibt es über 30 Tausend Plugins, die die Lösungen selbst für das kleinste Problem liefern. So müssen Sie sich beispielsweise keinen Kopf mehr machen, wie Sie z.B. Ihre Social Media Profile wie Facebook-, Twitter- oder Google+ oder ein Kontaktformular auf Ihrer Website integrieren. Wenn sich URL-Ziele auf Ihrer Website ändern oder Sie ein Gewinnspiel einstellen möchten oder Ihre Website mit Google Analytics verknüpfen wollen – all das ist durch den Einsatz der entsprechenden Plugins keine große Sache mehr. Denn das Allerbeste an den Plugins ist, Sie müssen kein ITler sein, um davon Gebrauch zu machen. Von ganz alleine funktionieren sie aber natürlich nicht: Alles was Sie tun müssen, ist die benötigten Plugins zu recherchieren, zu installieren und schließlich konfigurieren und einsetzen.

Die Plugins-Bibliothek

Mittlerweile haben wir für unsere Projekte ein Grundpaket an Plugins, die aus unserer Sicht, auf einer Website nicht fehlen dürfen. Wenn wir aber ein neues Problem oder eine neue Anforderung haben, für die wir noch keine Lösung parat haben, dann ist die erste Anlaufstelle die Plugins-Seite von WordPress – hier suchen wir nach passenden Lösungen.

Plugins auf einer Website installieren

Sobald wir unsere Wahl getroffen haben, installieren wir das ausgesuchte Plugin über das WP-Backend / Administrationsoberfläche. Dazu müssen Sie ins Menü ‘Plugins – > Installieren’ gehen:

wordpress_plugins_installationsoptionen
Für die Installation des Plugins haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Sie suchen nach dem recherchierten Plugin über die Suchmaske, siehe Markierung A auf dem Bild
  • Sie laden das Plugin als zip-Datei hoch, siehe Markierung B auf dem Bild

Nach der Installation des Plugins müssen Sie dieses gezielt aktivieren und unter Umständen konfigurieren. Die Aktivierung des Plugins wird entweder nach Abschluss der Installation abgefragt oder aber Sie können das Plugin zu einem späteren Zeitpunkt aktivieren. Alle installierten Plugins, aktiviert oder deaktiviert, finden Sie unter ‚Plugins -> Installierte Plugins‘. Hier ein Beispiel des möglichen Status eines installierten Plugins:

wp_brocken_link_checker_aktivieren

Nach dem Aktivieren erscheint bei den meisten Plugins gleich der Link zur Konfigurationsseite, wie hier am Beispiel vom Plugin „Broken Link Checker“ zu sehen ist:

wp_brocken_link_checker_einstellungen

Sie finden aber auch die Einstellungs-Seiten der Plugins verstreut unter den verschiedenen Menüpunkten im WP-Menü der Administrationsoberfläche – manche unter „Werkzeuge“, manche unter „Einstellungen“, manche als separate Menüpunkte. Eine klare Regel gibt es hierfür leider noch nicht, aber solange Sie wissen, welche Plugins Sie installiert haben, finden Sie auch die entsprechenden Einstellungs-Seiten.

Ich hoffe, dieser Beitrag kann Ihnen als Anregung für die Erweiterung Ihrer Website durch die passenden Plugins dienen, denn mit den verfügbaren WordPress Plugins bleibt kaum ein Wunsch offen. Daher zögern Sie nicht und durchstöbern Sie die Plugins-Seite von WordPress, vielleicht werden Sie gleich fündig und können Ihre Website um eine lang ersehnte Funktionalität erweitern.

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