WebWissen: Conversion Rate

Unser Motto lautet: "Keine Website, App usw. ohne konkrete, genau definierte und damit messbare Ziele." Die Erreichung eines solchen Ziels nennen wir neudeutsch "Conversion" oder ganz altmodisch "Wandlung".

Wir unterscheiden gerne auch zwischen „harten“ und „weichen“ Zielen, denn nicht jede Zielerreichung hat auch dieselbe Aussagekraft.

Mögliche weiche Ziele sind:

  • Verweildauer auf einer Website: Nutzer, die mindestens X Minuten bleiben.
  • Seiten pro Besuch: Nutzer, die mindestens X Unterseiten anklicken während ihre Besuchs.
  • Aufruf einer Schlüsselseite: Nutzer, die z.B. die Seite „Anfahrt“ aufrufen.

Mögliche harte Ziele sind:

  • Einkauf: Nutzer, die bei Ihrem Besuch in einem Online-Shop einen Bestellung abgesendet haben.
  • Leads: Nutzer, bei Ihrem Besuch Kontakt aufgenommen oder z.B. einen Newsletter abonniert haben.

Der Unterschied zwischen weichen und harten Zielen dürfte damit klar geworden sein: Die harten Ziele können in aller Regel in Geld ausgedrückt werden, während die weichen Ziele vor allem Aufschluss über die Qualität von Nutzern geben. Dabei wird unterstellt, dass ein Nutzer der länger bleibt und viele Klicks macht mehr wert ist, als ein Nutzer der eine Seite nach 10 Sekunden wieder verlässt.

Erst das Setzen solcher Ziele macht es möglich, den Traffic und vor allem auch die Traffic-Quellen zu beurteilen. Wie im letzten WebWissen „Multi-Channel-Trichter“ beschrieben muss man bei der Beurteilung der Quellen bedenken, dass Nutzer nicht unbedingt beim ersten Besuch eine Conversion auslösen, sondern durchaus mehrmals und über verschiedene Wege auf die Website gelangen können, bevor sie ein Ziel erreichen.

Was ist nun die Conversion Rate?

Unter Conversion-Rate verstehen wir das Verhältnis zwischen gesamten Besuchern und dem Anteil derer, die während ihres Besuchs mindestens ein Ziel erfüllen. Kaufen beispielsweise von 1000 Besuchern in meinem Online-Shop 10 etwas ein, habe ich eine Conversion Rate von 1%.

Um die Ziele auch wirklich messen zu können legen wir nicht nur großen Wert auf den Einsatz eines Tracking-Tools wie Google Analytics, sondern auch auf die regelmäßige Auswertung der dort gesammelten Daten. Insbesondere wenn Traffic eingekauft wird (z.B. über Google Adwords oder Facebook Ads) ist es enorm wichtig, den tatsächlichen Erfolg der Werbemaßnahmen exakt beurteilen zu können.

Gute Rate, schlechte Rate?
Welche Conversion Rate gut oder schlecht ist, hängt sehr individuell vom jeweiligen Projekt ab. Fast immer aber lässt sich die Wandlung verbessern – z.B. durch Verzicht auf „schlechten“ Traffic oder aber auch durch Anpassungen am Design und einer optimierten Usability.

Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie wissen möchten, wie wir auch ihrer Conversion Rate auf die Sprünge helfen können.

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