Von der Tafel zum Tablet: wie die Digitalisierung unsere Schulen verändert

Tablets, Laptops oder Computer in Schulen. Man kennt es und sieht es immer häufiger in den Klassenzimmern. Die Digitalisierung prägt unsere Schulen in Deutschland auch heute noch sehr stark. Bei den meisten Schulen sind Handys, PCs oder ähnliches streng verboten, doch künftig soll jeder Schüler ein Tablet besitzen, ob als Heftersatz oder aber doch Präsentationshilfe.

Die Digitalisierung kann in Schulen als technischer Fortschritt angesehen werden, denn in mehreren Jahren wird die Technik eine große Rolle spielen. Die Schüler werden auf diese neue industrielle Revolution vorbereitet. Dieses Wissen kann in der Arbeitswelt sehr nützlich sein und auch die Schulen entwickeln sich so weiter und bereiten sich auf die Zukunft vor.

In Umfragen wurde festgestellt das deutlich mehr als die Hälfte der Schülereltern die technischen Ausstattungen in Schulen unterstützen. Ca. 63 % der Bevölkerung befürworten das selbstständige Arbeiten an den Computern der Schüler, wie auch bei Zeit Online beschrieben. Für die Ausstattung der Schulen in Deutschland sollen vom Bundesbildungsministerium mehrere Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden. Außerdem steigt die Attraktivität der Schulen und sie machen einen besseren Eindruck auf Außenstehenden.

Die technischen Geräte in Schulen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. (Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article138134901/Diese-Gefahren-lauern-in-der-Laptop-Schule.html)

Das Tablet als Nachhilfelehrer oder doch Schülerspickzettel?

Wenn die Schüler während des Unterrichts Tablets zur Verfügung gestellt bekommen, können sie „mal eben was googlen“, wenn sie wollen. Es kann sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Wenn sie beispielsweise in einer anderen Sprache ein Wort übersetzen müssen, können sie es ganz einfach googlen. Sie haben immer einen „Nachhilfelehrer“ im Unterricht dabei und können wenn sie etwas nicht verstehen oder nicht wissen im Internet nachschauen.

Auf der anderen Seite können sie auch in einer Klassenarbeit die Möglichkeit nutzen und betrügen. Ganz einfach verwandelt sich so der „Nachhilfelehrer“ zum „Schülerspickzettel“. Das Internet weiß alles. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass sie über die Tablets kommunizieren und sich über die Aufgaben der Klassenarbeit austauschen können. Außerdem kann es auch häufig dazu kommen, dass sich Schüler ablenken lassen. Wenn auf jedem Tisch ein Laptop oder Tablet liegt, konzentrieren sie sich nicht mehr auf den Unterricht.

Moderne Technik – nicht Jedermans Sache?

Um im Unterricht mit einem Tablet arbeiten zu können, sollte man sich damit auskennen. Nicht jeder weiß, wie man im Internet zurechtkommt oder einige Einstellungen am Tablet umstellt. Wenn es manche besser als andere können kommt es wahrscheinlich zu Ungerechtigkeit. Es kann so auch Auswirkungen
auf die Noten der Schüler haben.
Einige Schüler werden möglicherweise nicht positiv reagieren, da sie geringer mit den Geräten zurecht kommen.

Auch die Lehrkräfte müssen fort- oder ausgebildet werden, denn sie müssen den Schülern die technischen Funktionen beibringen. Dies nimmt viel Zeit in Anspruch, so fehlt möglicherweise die Zeit für den normalen Lernstoff.

Roboter – der bessere Lehrer

„So geht das, seht ihr?“, sagt die Lehrerin zu den Kindern. Alle schauen gespannt zu, wie ihr Vorturner Roboter Nao auf der Matte langsam in den Spagat geht. „Den Oberkörper haltet ihr gerade und die beiden Beine bewegt ihr gleichzeitig auseinander.“ – „Wie cool!“, sagt ein Mädchen, seine Mitschülerinnen raunen zustimmend.

Roboter werden in Deutschland immer mehr zum Thema, denn die Technik nimmt sehr stark zu. In Japan werden solche menschlichen Maschinen schon als Lehrkräfte eingesetzt. Viele Schüler sind der Meinung, dass das Lernen so mehr Spaß macht als das Lernen mit einem normalen Lehrer. Die Roboter können mittlerweile schon Sportübungen vormachen oder auch Vokabeln abfragen. Roboter Nao hat wie in HAZ beschrieben 25 Bewegungsmöglichkeiten und kann ebenso viele Sprachen sprechen. Doch wenn sich das auch in Deutschland durchsetzt kann es zu einer stark ansteigenden Arbeitslosenrate kommen, denn so werden sehr viele Arbeitsplätze weggenommen.

Fazit:

Die Digitalisierung spielt eine sehr große Rolle, sowohl im Jetzt als auch in der Zukunft. In den Schulen sollen mehr technische Geräte zur Verfügung gestellt werden. Es gibt praktischere Lernmöglichkeiten für die Schüler, doch in wenigen Jahren können technische Fortschritte, beispielsweise Roboter, schon die Lehrstellen übernehmen, was für die Zukunft negative Folgen haben wird.

Ich, als Schüler, kann dazu sagen, dass ich es als sinnvoll empfinde, einen Laptop oder ein Tablet in der Schule zu benutzen, denn so muss man nicht jeden Tag bis zu 5 Bücher mit sich tragen. Man bekommt so keine Rückenprobleme. Außerdem denke ich dass man so eine bessere Ordnung hat. Mann kann direkt in den Laptop eintippen und muss nicht immer auf Papier oder in Hefte schreiben. Auch im späteren Arbeitsleben müssen sie Ordnung halten, so ist das auch eine gute Vorbereitung für die Zukunft.

Zum Thema Roboter muss ich allerdings sagen, dass ich dies nicht unterstützen kann. Ein echter Mensch kann sich in jemanden hineinversetzen und er merkt wenn sich jemand schlecht fühlt oder etwas nicht versteht. Ein Roboter kann keinen normalen Menschen ersetzen. Auch wenn er nach mehreren Malen nachfragen genau so ruhig bleibt, wie beim ersten Mal, fühlt man sich mit einem echten Menschen deutlich wohler.

Was denkst du über Digitalisierung in Schulen? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

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