Sahnehäubchen auf das blaue F!

Facebook bietet viel Spielraum, doch die wenigstens nutzen die Gelegenheit ihren Social-Media-Auftritt mit ein paar einfachen Handgriffen zum Leckerbissen zu machen. Wir zeigen dir einige davon.

Milestones

Gerade Verlage haben oft eine lange und reiche Geschichte, die ich zwar auf Wikipedia und eventuell der Homepage finde, aber nicht auf dem Facebook-Profil. Milestones sind eine besondere Form des Facebook-Posts, der nicht nur ein großzüges Bildformat bietet, sondern auch dafür optimiert ist eine kurze Geschichte zu vermitteln: Mit einigen Klicks und ein bisschen Tastaturgeklapper hast du deinen Besuchern einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Ein schönes Beispiel für den guten Umgang mit Milestones findest du auf der Fanpage von Ben & Jerry’s.

Ben & Jerry's

Coverbilder

Viele Fanpage-Betreiber behandeln das erste Bild, das neue Besucher via Desktop oder Mobile sehen, erstaunlich stiefmütterlich. Vor allem Verlage und Händler nutzen selten die Gelegenheit mit einem angepassten Cover-Bild auf eine neue Ausgabe oder länger laufende Aktionen aufmerksam zu machen. Die Zeit löst es auf ihrer Fanpage clever und unaufdringlich: Es ist immer die aktuelle Ausgabe zu sehen. Besucher sehen sofort, ob es etwas Neues gibt und können auch direkt einen Kommentar zu Thema und Cover abgeben. Ein Mal im Monat lohnt sich die Frage “Ist das Coverbild noch aktuell?” auf jeden Fall.

Die Zeit - Coverbild

Alben

Tollen Event veranstaltet? Eine Redaktion oder ein Support-Team im Hintergrund? Mit Alben können Fanpage-Betreiber den anonymen Schreiberlingen ein Gesicht geben und haben ein leistungsfähiges Werkzeug, um bildlastige Inhalte in ihren Auftritt einzubinden. Besondes Content von Nutzern oder Themen, die auf offiziellen Kanälen keinen Platz finden, lassen sich so hervorragend kuratieren: Nike verbindet beispielsweise seine Produkte mit individuellen Genesungsgeschichten und Hornbach stellt die Eigenbauprojekte von Fans vor. Die Zeit – jup, schon wieder – stellt in Facebook-Alben kleine Teaser für die aktuelle Ausgabe ein. #somussdas, was uns zum nächsten und finalen Thema bringt.

Nike Produktalbum

#Macht #keinen #Quatsch #mit #Hashtags

Die Nutzung des praktischen kleinen Rautezeichen findet hauptsächlich auf zwei Arten statt: Entweder komplette #-Diarrohe, bei der aus unerfindlichen Gründe auf Nummer sicher gegangen wird und #jedes #einzelne #Wort mit dem magischen Zeichen versehen wird, was großer Quatsch ist. Denn das #-Zeichen ist nur ein Lesezeichen für Plattformen, wie Twitter oder Facebook, die den Beitrag dann in einen Stream packen, in dem andere Posts mit dem gleichen #Begriff zu sehen sind. Es hat also überhaupt keinen Zweck Füllwörter oder Allgemeinplätze als Hashtag zu nutzen. Besser ist es eigene Begriffe zu verwenden, um die Timeline der Fanpage zu kuratieren oder sich in Diskussionen bei großen Ereignissen einzuklinken. Um ein bisschen Eigenwerbung zu platzieren: #webwissen funktioniert beispielsweise auf Facebook und Twitter hervorragend für uns.

Probiert es am besten jetzt gleich aus! Über den Call to Action unterhalten wir uns dann ein andermal.

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