Pinterest-Marketing: Warum wir jetzt auch pinnen!

Was 2010 als Prototyp begann ist spätestens seit 2012 eine feste Größe in den Sozialen Netzwerken und zählt zusammen mit Facebook, Google+, Twitter, und Instagram zu den BIG 5. Die Rede ist von Pinterest.

Laut einer Studie von Search Engine Journal (in einer Infografik zusammengefasst), kommt das Netzwerk derzeit auf über 70 Millionen registrierte User ( >20 Millionen aktive Nutzer im Monat) und hat seinen Firmensitz nicht umsonst im Silicon Valley neben Google, Apple und Facebook.
Der durchschnittliche User verbringt ca. 18 Minuten pro Tag in dem sozialen Netzwerk und die Tendenz ist laut Alexa.com steigend.

Pinterest ist eine virtuelle Pinnwand, auf der User Bilder, Videos und sonstige Internet-Fundstücke mit Beschreibung versehen und anheften können. Andere User können diese Pins dann teilen (repinnen), “gefällt mir” klicken oder kommentieren – so entsteht dann Interaktion und die soziale Komponente wäre damit erklärt.

Auch Unternehmen können von dem sozialen Netzwerk profitieren, da es sich super als online Marketing Tool eignet. Neben den bekannten Funktionen, welche den Unternehmen die Möglichkeit bietet sich visuell darzustellen, gibts es nun auch die sogenannten “Rich-Pins”. Dies sind Pin-Formen welche mit Sonderfunktionen angereichert sind und den Pin somit noch wertvoller und nützlicher machen.
Im Mai dieses Jahres führte Pinterest zunächst 3 Rich-Pins ein, welche auf die 3 Bereiche Filme, Einzelhandelsprodukte und Lebensmittel zugeschnitten waren. Klickt man seither also auf einen Produkt-Pin, so erhält man Kaufdetails. Ein Film-Pin hingegen eröffnet Details wie z.B. Schauspieler oder Kinostart. Und ein Lebensmittel-Pin offenbart nach Klick bspw. Rezepte oder Zutaten.
Mit dem Artikel-Pin folgte im September ein weiterer Rich-Pin für dessen Gebrauch vorwiegend Medienhäuser angesprochen werden sollen. So nutzen bspw. die New York Times oder der britische Guardian diese Funktion bereits. Der Artikel-Pin bringt die Besonderheit mit, eine Überschrift, die Angabe eines Autorennamens, einer Quelle, einer Kurzbeschreibung und die Platzierung eines ausführlichen Links direkt auf den Pin selbst zu setzen.
Angesichts des wachsenden Contents im Web, den unzähligen Blogs und der Digitalisierung der Medienhäuser ist dies mit Sicherheit eine Funktion die in Zukunft häufig genutzt werden wird.

Ebenso Pinterests neuster Clou: Vor einigen Tagen veröffentlichte das soziale Netzwerk die Karten-Funktion. Ein weiterer Rich-Pin, der die Funktion ermöglicht, neben der Bildersammlung auch eine Karte mit Orten zu hinterlegen.
Dort lassen sich Adressen und Telefonnummern interessanter oder empfehlenswerter Orte hinzufügen und die Boards eignen sich zukünftig ideal für Reiseberichte, eine Sammlung von Plätzen die man sehen oder eine Reise die man planen möchte. Dank der Gruppen-Board Funktion kann so spielend einfach ein Wochenendausflug gemeinsam mit Freunden organisiert werden.

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Bei der Ortsauswahl eines Pins wird auf die API von Foursquare zurückgegriffen. Ist ein Ort, den man anpinnen möchte, noch nicht als Venue hinterlegt, so muss dies zunächst via Foursquare getätigt werden. Davon profitiert letztlich auch der LBS-Dienst, der dadurch stärker ins Blickfeld rückt.

Für uns netzstrategen tun sich mit all diesen Neuerungen viele Möglichkeiten auf und wir sind nun auch auf den Pinterestzug aufgesprungen. Auf verschiedenen „Moodboards“ präsentieren wir uns dort selbst. Mithilfe von Karten-Pins dokumentieren wir unsere beruflichen Reisen quer durch Deutschland und pinnen außerdem schöne und nützliche Dinge von unserer Arbeit und dem was uns sonst noch so inspiriert.

Kommt vorbei, folgt uns auf Pinterest und lernt uns noch ein bisschen besser kennen.

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