Warum sind soziale Medien beliebt und wer nutzt sie?

Ein kurzer Vergleich der sozialen Netzwerke unseres Schülerpraktikanten. Matteo, schön dass du da warst.

Warum sind soziale Medien beliebt und wer nutzt sie?

Soziale Medien sind mittlerweile aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken:
Egal, ob es sich um Facebook, Snapchat oder Whatsapp handelt, fast jeder von 12 bis 60 Jahren hat eine dieser Apps auf seinem PC oder Smartphone ‒ was auch der Hauptkritikpunkt der Gegner sozialer Medien ist. Aber was ist an ihnen ist so interessant und wer benutzt sie?

Die Nutzung in den verschiedenen Altersklassen.


Die Mehrheit der Leute, die soziale Medien nutzen, sind Jugendliche und Erwachsene zwischen 12 und 30 Jahren, da sie damit aufgewachsen sind und sich daher mehr damit beschäftigen haben. Je älter die Menschen sind desto weniger haben sie mit dem Internet und den sozialen Medien am Hut. Wie Du an der Grafik sehen kannst, nutzen sie ab 50 Jahren die sozialen Netzwerke viel weniger und beschäftigen sich nur noch mit Facebook Die meisten Großeltern befassen sich dann gar nicht mehr mit den sozialen Medien, bis auf Facebook, um sich über die Welt zu informieren und mit Verwandten in Kontakt zu bleiben. Da sie es meisten anderen Kanäle nicht verstehen oder nicht nutzen. Das wird sich in den nächsten Jahren verändern, da die nächste Generation Omas und Opas sich damit schon mehr beschäftigt hat. Folglich sind in den sozialen Medien im Augenblick überwiegend Jugendliche vertreten.

Die einzelnen Netzwerke im Vergleich.

Der Platzhirsch Facebook.

Facebook liegt mit 28 Millionen Nutzern weit vor allen anderen Diensten, bis auf Whatsapp und Youtube. Fast jeder hat einen Account auf der Plattform, weswegen sie mittlerweile fast so bekannt ist wie Google. Die meisten User zwischen 14 und 65 Jahren nutzen Facebook als Allrounder-Plattform, um Nachrichten zu lesen, mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben oder über den Messenger zu chatten. Wieder andere sind inaktiv oder spielen nur die kostenlosen Spiele, wie FarmVille oder Candy Crush Saga. Meine Freunde und ich zum Beispiel benutzen Facebook eigentlich gar nicht und wenn dann nur um mit jemandem zu chatten, der auf Facebook zu erreichen ist oder um die kostenfreie Spiele und Apps zu nutzen. Ansonsten kommunizieren wir über andere soziale Plattformen.

Der öffentliche Nachrichtendienst Twitter.

Der “öffentliche Short-Message-Servicet” Twitter ist zwar fast so bekannt wie Facebook, schafft aber seinen Durchbruch einfach nicht, um sich zur “Elite” zählen zu können. Ein Grund dafür ist, dass das Geschäftsmodell noch nicht ganz ausgereift ist: In Deutschland wird Twitter vorwiegend im B2B-Bereich genutzt, zum Beispiel von News-Junkies, Politikern und Spezialisten aus diversen Branchen. Twitter verliert, meiner Meinung nach, Reichweite da es immer weiter von seiner ursprünglichen Idee abweicht, eine öffentlicher SMS App zu sein. Ursprünglich zwang Twitter seine Nutzer sich kurz zuhalten durch die Begrenzung der Tweets auf 140 Zeichen. Diese Zeichenbegrenzung wurde allerdings am 08.11.2017 von Twitter auf 280 Zeichen pro Tweet erweitert, nachdem der Druck durch andere Netzwerke und die Nutzer immer größer wurde. Meine Freunde und ich nutzen Twitter gar nicht, da es uns keine Möglichkeit bietet Bilder und Videos zu produzieren und zu bearbeiten.

Die Videoplattform YouTube.

Die Videoplattform YouTube ist bei fast jedem eine willkommene Art sich die Zeit zu vertreiben.
Auf der Seite kann jeder Videos, Informationen, “Let’s Plays” zu Spielen oder einfach lustige Dinge ansehen und mit anderen teilen. Die von Google gekaufte Videoplattform wird hauptsächlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen besucht. Meine Freunde und ich nutzen Youtube oft und abonnieren YouTuber, die wir mögen, wie Gronkh, GermanLetsPlay oder LeFloid. Die meisten aus meiner Altersgruppe folgen ihnen auch auf anderen Plattformen, wie Twitter oder Instagram. Eines ist sicher: YouTube ist eine der größten, wenn nicht sogar die größte, Social-Media-Seite im Netz. Wenn du einen eigenen Kanal erstellen willst aber nicht sicher bist wie, dann klick hier.

Die virtuelle Pinnwand Pinterest.

Pinterest ist wie eine mitnehmbare Pinnwand im Internet. Auf dieser Seite kann man sich Ideen und Anreize für eigene Projekte holen oder Dinge, die einem gefallen liken und teilen.
Die Nutzer könne ihre Pinnwände für ihre Bilder oder für Werbung einsetzen. Die Bildersammlungen werden dann von anderen gesehen und wenn ihnen die Inhalte gefallen, können sie diese “repinnen”, also auf ihrer eigenen Pinnwand teilen. Pinterest wird überwiegend von Frauen benutzt, die sich von den Hauptinhalten, wie Möbeln, Trinken, Essen und Klamotten begeistern lassen, weswegen es mit ca. 100 Millionen Nutzern eine der größten Social- Media-Seiten im Internet ist. Meine Klasse benutzt es trotzdem nicht, da es für uns keinen Nutzen hat und auch irgendwie keinen Spaß macht, denn Bilder in Alben zu sortieren und Pins zu sortieren ist uns zu stressig.

24 Stunden Spaß, mit Snapchat.

Snapchat hat eine große Community, die die Plattform nutzt um Videos oder Bilder an Freunde zu schicken, die nach dem Angucken oder spätestens nach 24 Stunden verschwinden. Diese Videos und Bilder kannst Du dort mit Filtern und Emojis versehen oder die Funktionen verwenden, um die Gesichter zu verzerren, umzufärben oder mit Bildchen zu entstellen. Diese Funktionen sind dazu da seine Bilder vor dem verschicken aufzumöbeln.

Die App ist vor allem bei Jugendlichen in den USA und in Deutschland beliebt. In meiner Klasse nutzen es fast alle. Doch ich und auch die meisten meiner Freunde nicht, da die App zu kompliziert aufgebaut ist und nichts bringt, da die Inhalte wieder verschwinden und die Videos viel zu kurz sind.

Fotograf werden, auf Instagram.

Instagram ist eine App, mit der man Bilder mit seinen Followern teilen kann. Von Landschaftsbildern bis hin zu Selfies und Bildern von Tieren ist alles dabei.
Die App hat bei der Bildgestaltung einen ähnlichen Aufbau wie Snapchat und mit seiner neuen Funktion, der Story, die nach 24 Stunden verschwindet, kommt die App Snapchat immer näher, aber hat immer noch ihren eigenen Charme, dadurch dass die normal geposteten Bilder für jeden immer kommentierbar und sichtbar bleiben. So kann ich mich meiner Meinung, besser selbst ausdrücken und meiner kreativen Ader freien Lauf lassen. Daher nutzen auch ich und meine Freunde die App anstelle von Snapchat,um Fotos von Landschaften, Essen oder Selfies zu machen.

Mein Fazit

Ich persönlich benutze nur noch Youtube und Instagram, da ich keinen Reiz in den anderen Plattformen sehe. Snapchat verstehe ich nicht, Facebook ist langweilig und auf Twitter sind zu wenig Freunde von mir.

Also, warum werden soziale Medien nun genutzt? Ist es Gruppenzwang, eine Phase oder einfach der Nutzen?

Ich glaube soziale Netzwerke werden hauptsächlich genutzt , um sich die Zeit zu vertreiben, sich zu informieren und sich mit anderen zu unterhalten. Ich glaube auch, dass es keine Phase ist, sondern dass die Nutzung und die Anzahl der Plattformen weiter steigen wirdwird. Wahrscheinlich wird sich irgendwann unser ganzer Alltag um das Internet drehen. Wer sich also jetzt damit beschäftigt hat es später einfacher. Gruppenzwang spielt dabei auch eine Rolle:. Als Facebook neu war, war man uncool wenn man keinen Account hatte ‒ weswegen die Plattform nun eine so große Reichweite hat. Ich denke viele Menschen lassen sich von ihren Freunden auf Seiten mitziehen, denn wir sind ja nun mal Rudeltiere. Ob du nun aber auf eine dieser Seiten willst und dich mit den sozialen Medien auseinandersetzen möchtest musst du selbst entscheiden.
Hier gibt es noch viele weitere Beiträge zum Thema soziale Medien, guck da doch auch noch rein.

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