Die NORDSEE-ZEITUNG setzt mit nord24 auf Reichweite

Am 01.03.2016 ging das Reichweitenportal der Verlagsgruppe NORDSEE-ZEITUNG mit einer großen Auswahl an Inhalten aus dem Testbetrieb online. Mit dem Livegang haben wir einen neuen, spannenden Prozess durch seine Feuertaufe geführt, der mit einem einwöchigen Hackathon in Bremerhaven seinen Auftakt hatte.

Das Ergebnis ist nord24.de, ein Nachrichtenservice, der auf verschieden Kanälen lebt. Das Ziel des neuen Auftritts ist Neuigkeiten aus Bremerhaven und dem Cuxland mit journalistischer Qualität dorthin zu bringen, wo die Nutzer sich aufhalten: Im Netz, in sozialen Medien und in den rasant wachsenden Instant-Messenger-Plattformen.

Enge Feedback-Zyklen und Zusammenarbeit auf Augenhöhe

In dem von uns Hackathon getauften Format, haben wir gemeinsam mit den Redakteuren Inhalte und Konzepte erarbeitet, die wir nach und nach umgesetzt, getestet und durch Feedback-Runden von beiden Seiten verbessert haben. Um den Ball auch nach der Veranstaltung am Laufen zu halten, gaben in regelmäßigen Stand-ups sowohl die Redakteure, als auch wir netzstrategen Anregungen und Verbesserungsvorschläge für die Inhalte und die technische Umsetzung. So konnte die Plattform organisch wachsen, während wir die Prozesse der NORDSEE-ZEITUNG besser kennenlernen und gleichzeitig den Teams des Verlags einen ausführlichen Einblick in die digitale Welt geben konnten. Das hat Ängste abgebaut und Neugier geweckt, eine wichtige Grundvoraussetzung für den weiteren Erfolgskurs in Richtung Digital.

Nordsee-Zeitung Redaktionssitzung
André Hellmann in der Redaktionssitzung der NORDSEE-ZEITUNG

Im Vergleich zu eher terminbasierten Projekten war und ist die Zusammenarbeit mit der NORDSEE-ZEITUNG in einem ständigen Fluss. Das war nur durch das große Engagement aller Verlagsmitarbeiter möglich, die nach wie vor die Aufgabe hatten jeden Tag eine Zeitung zu produzieren, während sie mit uns eine Plattform entwickelt haben und lernten ihre Inhalte neu zu denken. Chapeau.

Chefredakteur Christian Klose und Online-Redakteurin Lili Mafiotte über das Projekt und unsere Zusammenarbeit:

Christian Klose: „Wichtig war und ist in diesem gesamten Prozess, dass wir im Haus viel Aufklärung und Überzeugungsarbeit geleistet haben und weiterhin auch leisten, warum wir als Medienhaus so konsequent zwischen Reichweite- und Premiuminhalten unterscheiden müssen.

Eine zusätzliche deutliche Reichweite und damit die messbare Chance auf neue Kontakte mit neuen potenziellen Kunden ist für die Zukunft aus unserer Sicht eine unumgängliche Bedingung für alle Medienhäuser. Wir haben mit den netzstrategen aus Überzeugung diesen Weg eingeschlagen.

Wir erhoffen uns einerseits in der Vermarktung neuer Formate wie Native Advertising für Werbekunden einiges, andererseits schaffen wir so auch einen Vermarktungskanal für uns selbst, unter anderem für Premium-Produkte oder Abo-Angebote. Vereinfacht gesagt: Wir fischen künftig nicht mehr nur im bisherigen Zielgruppen-Teich, sondern können unsere Angeln auch noch in weitere Teiche halten.

Ich halte dies als Chefredakteur und Mitglied der Geschäftsleitung der NORDSEE-ZEITUNG für eine elementare Weichenstellung für unser Unternehmen im Hinblick auf den digitalen Wandel. Und obendrein macht unser Reichweitenportal vor allem auf dem Smartphone total Spaß!“

Lili Mafiottte: “Ein Reichweitenportal mit all den Facetten war für mich wahrlich Neuland, an dem wir als Online-Redaktion maßgeblich mitgestalten durften. Trotz der vielen Fragen und kleineren Hürden hatte ich nie das Gefühl, allein mit anfallenden Problemen zu sein. Ganz im Gegenteil.”

Wir bleiben weiter auf Kurs.

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