Wer gewinnt das Rennen um Deutschlands mobilste Stadt?

Nicht etwa Deutschlands größte Metropole sondern die Stadt Wolfsburg führt laut Google die Liste der Top 10 an. Herausgefunden wurde dies in einer Studie zur Ermittlung der mobilsten Städte Deutschlands, welche in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) durchgeführt wurde. Während München als drittgrößte deutsche Stadt gerade den 3. Platz belegt, freuen wir Karlsruher uns über einen stolzen 5. Platz.

In der Übersicht sieht das wie folgt aus:

1. Wolfsburg
2. Frankfurt am Main
3. München
4. Köln
5. Karlsruhe
6. Stuttgart
7. Hamburg
8. Erlangen
9. Mannheim
10. Düsseldorf

Mobilste_Staedte-1

Als “mobile” Stadt gilt laut dieser Studie eine Stadt, deren Unternehmen stark auf das mobile Internet setzen. In einer Unternehmensbefragung zur derzeitigen und zukünftigen Relevanz des mobilen Internets, interviewte die IW Consult deutsche Firmen. Passend dazu wertete Google den Einsatz mobiler Werbemittel durch Google AdWords-Kunden in Deutschland aus und führte das Ergebnis mit den Erhebungen der IW Consult zusammen. Heraus kam das oben aufgeführte Gesamtergebnis.

Während unserer täglichen Arbeit mit dem Medium Internet beschäftigen wir netzstrategen uns mit Mega-Trends und Wachstumstreibern der digitalen Welt. Das Wachstum der mobilen Onlineaktivität ist dabei längst kein Geheimnis mehr. Mittlerweile besitzen 61 % der Deutschen ein Smartphone, d.h. mehr als jeder zweite ist in der Lage mobil zu surfen und greift dabei immer häufiger auf die Möglichkeit zurück online einzukaufen.

Parallel zu der oben aufgeführten Studie von Google und IW Consult bekam TNS Infratest den Auftrag, das mobile Kaufverhalten von Internetnutzern zu untersuchen.

Das Ergebnis, zusammengefasst von Klaas Flechsig, Pressesprecher Google Deutschland:
Heutzutage hat bereits mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Smartphone-Nutzer schon einmal im Internet nach Produkten recherchiert oder sie dort sogar gekauft ─ und zwar am häufigsten am späten Nachmittag oder abends. Ebenfalls interessant: 85 Prozent der Befragten verwenden ihr Smartphone, ihr Tablet oder ihren Desktop-PC, um nach Reiseangeboten zu suchen. Fast drei Viertel (74 Prozent) nutzen diese Geräte zur Recherche von technischen Produkten, gefolgt von lokalen und kulturellen Angeboten (48 Prozent) und weiteren Konsumgütern (39 Prozent). Dabei ist die Recherche auf mobilen Websites immer noch beliebter als die via App.

Beim Kauf von Produkten hat das Smartphone noch Nachholbedarf. Zwar suchen Smartphone-Nutzer in erster Linie auf ihrem Mobiltelefon nach Reiseangeboten, aber nur neun Prozent kaufen diese auch via Smartphone. Bei technischen Produkten sind es sogar nur drei Prozent. Was kulturelle Angebote betrifft, scheinen sich die Befragten mobil etwas sicherer zu fühlen: 21 Prozent erwerben diese via Smartphone. Alternativ werden die Käufe via PC, Tablet oder im Ladengeschäft getätigt.

Die kompletten Ergebnisse der Studie befinden sich im Google Tool “Mobile in the Purchase Journey” sowie im offiziellen Google Produkt-Blog.

Es ist folglich nicht von der Hand zu weisen, dass E-Commerce nach wie vor boomt und in Folge dessen der traditionelle Handel den Schaden fürchtet. Wir setzen diesen Befürchtungen ein Konzept mit den Namen “CrossCommerce” entgegen – also der strategischen Verknüpfung der digitalen Medien mit dem stationären Ladengeschäft. Ziel ist es, die Vorteile beider Welten zu verbinden und die digitalen Kanäle zu nutzen um die Kunden ins lokale Ladengeschäft zu bringen. Mehr dazu in unserem Artikel “In five years buying local will beat online” oder dem Interview von netzstrategen André Hellmann in der Zeitschrift aquisa, welches auf dem haufe-Online-Portal nachzulesen ist.

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