10 Fragen an Katja Rische

"Wer seid ihr und was genau macht ihr eigentlich so?" Fragen auf die Katja gerne antwortet. Im heutigen Blogbeitrag stellt sie nicht nur ihr Fachgebiet vor, sondern gibt auch Einblicke in das Leben als netzstratege und Kind der digitalen Welt:

1. Seit wann bist du Teil des netzstrategen-Teams und welcher Weg führte dich hierher?

Ich bin noch ganz frisch bei den netzstrategen – seit dem 1. Februar 2015. Begonnen hat das alles sehr spontan mit einer Initiativbewerbung. Keine zwei Stunden nachdem ich meine Unterlagen geschickt hatte, kam die Einladung zu einem Kaffee ins Büro. Den habe ich dann mit Lars auf der Couch getrunken und wir haben über wichtige Aspekte, Inhalte der Arbeit, aber auch und vor allem über Fußball gesprochen 😉 . Da wusste ich, das könnte etwas werden. Nach einer Arbeitsprobe “on the job”, einem Zweitgespräch mit André und einem leckeren asiatischen Curry beim Strategenmittag zum Kennenlernen des gesamten Teams, war die Entscheidung gefallen, und seitdem bin ich als Editor-Strategin im Team.

2. Was gefällt dir an den netzstrategen am Besten?

Als absoluter “Onliner” finde ich die Themen, die Projekte, mit denen wir uns tagtäglich beschäftigen in erster Linie sehr spannend und lerne selbst immer noch etwas hinzu. Selbstständiges Arbeiten, viele Freiheiten und das Vertrauen von und in meine Kollegen sind Dinge, die nicht überall selbstverständlich sind, und die ich hier sehr schätze.

3. Was genau machst du bei den netzstrategen und für welchen Bereich bist du zuständig?

Um es ganz kurz zu sagen: Ich bin der “Schreiberling” hier. Als Editor-Strategin kümmere ich mich um den Content bei uns im Haus, aber und vor allem bei den Kunden. Content-Marketing ist ein wichtiger Aspekt in der Unternehmenskommunikation, dafür die richtigen Ziele, Zielgruppen, Strategien und Inhalte zu finden und diese sprachlich für alle unterschiedlichen Kanäle aufzubereiten, ist mein Job. Und auch hin und wieder Struktur in die Prozesse zu bringen.

4. Was fasziniert dich an deinem Fachbereich?

Das Altbewährte einerseits, die Sprache, mit der wir kommunizieren. Und die Schnelllebigkeit des Mediums Internet, die es erforderlich macht, nicht in festgefahrenen Strukturen und Abläufen zu denken und zu handeln sondern immer bereit für das Neue, das Andere zu sein. Stillstand ist Rückschritt. Das gibt es hier nicht und das ist das Faszinierende und Herausfordernde jeden Tag.

5. Wie würdest du deiner Mutter erklären, was dein täglicher Job im Internet ist?

Meine Mutter hat einen Zettel, auf dem steht, was ich tue 😉 . Sie ist eher offline unterwegs. Hin und wieder überrascht sie mich dann doch, wenn sie mir zum Beispiel erzählt, wie toll sie unser Büro findet, das sie sich im Internet angeschaut hat. Mal schauen, ob sie den Artikel hier auch findet. Dennoch steht sie dem Internet eher skeptisch gegenüber und ist der Meinung, man müsse nicht alle zehn Minuten mit dem Smartphone ins Netz, so oft könne doch da nichts Neues drin stehen. :)

6. Welchen Tipp aus deinem Fachbereich kannst du pauschal jedem ans Herz legen?

Informiert euch. Nutzt die Möglichkeiten des Netzes dazu und bleibt so up-to-date. Das Internet bietet dafür nur Chancen. Man erfährt schnell und in Echtzeit, welche PR- und Marketing-Trends in den USA oder Asien gerade für Furore sorgen, was Freunde auf der ganzen Welt tun, kann virtuell teilhaben an deren Leben und einfach und schnell mit ihnen kommunizieren. Die Welt ist greifbarer, verständlicher und kleiner geworden. Der Wissenshorizont hat sich erweitert, nicht nur die Vielzahl an Informationen, die uns heute zur Verfügung stehen, auch neue Techniken oder Smartphones mit Wischeffekt erforderten und erfordern ein Umdenken und Neudenken. Ein Prozess, der uns auch in Zukunft beschäftigen wird. Und dafür ist ein ständiger Wissenshunger notwendig.

7. Wo informierst du dich im Internet um ständig auf dem neusten Stand zu bleiben?

Ich bin großer Fan von Twitter. Dort habe ich die Möglichkeit in Echtzeit, kurz und prägnant informiert zu werden. Für mich der perfekte Nachrichtenticker. Außerdem besuche ich regelmäßig die Seiten von LEAD digital, T3n, W&V, Mashable sowie die Blogs von Thomas Knuewer und Klaus Eck.

8. Ohne welche App könntest du nicht leben?

Ganz klar: Twitter und WhatsApp, danach Instagram und Facebook. Twitter für die News, WhatsApp zum Austausch mit Freunden. Instagram, weil ich gern fotografiere und mir Inspirationen hole und Facebook, um mit meinen Freunden around the world in Kontakt zu bleiben und ein wenig an deren Leben teilzuhaben.

9. Wenn das Internet ab morgen abgeschalten würde, was wäre dein Plan B?

Am liebsten eine Weltreise machen. Ich habe vor kurzem das Buch “Das große Los” von Meike Winnemuth gelesen und dabei gelernt, dass man gar nicht so viel Geld braucht, wie man immer meint, um so einen Trip zu planen und durchzuziehen.

Danach würde ich entweder zum Sportarzt umsatteln oder einen kleinen Buchladen mit Café-Ecke aufmachen.

10. Verrate uns doch zum Abschluss etwas, dass du bisher noch keinem erzählt hast!

Ich habe Angst vor Pferden. Der heilen Ponyhof-Idylle mit Teenagercharme kann ich also nichts abgewinnen.

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