10 Fragen an Timo Krause

Als neuester Zuwachs im netzstrategen-Team beantwortet Timo Krause unsere zehn Fragen und erzählt, warum ihm Karlsruhe und die Digitalisierung am Herzen liegen.

1. Seit wann bist du Teil des netzstrategen-Teams und welcher Weg führte dich hierher?

Ich bin seit dem 1. März 2018 bei den netzstrategen. Beruflich habe ich zuvor viele Jahre in der Tourismusbranche gearbeitet. Als gelernter Hotelfachmann habe ich noch ein BWL-Studium mit der Fachrichtung Touristik absolviert und lange für die Karlsruhe Tourismus GmbH gearbeitet. Mein Schwerpunkt lag primär im Online-Marketing und später im strategischen Marketing. Während meiner Tätigkeit habe ich die Stadt ins Herz geschlossen, denn Karlsruhe ist ein innovativer Digital-Hub mit unheimlich großem Potenzial. Die netzstrategen kannte ich als regelmäßiger Besucher des #nmfka Feierabends bereits sehr gut. Dass ich allerdings einmal selbst für die netzstrategen arbeiten würde, hätte ich mir nicht träumen lassen. Es fühlt sich für mich an, als wäre ich schon länger dabei. Ein tolles Gefühl.

2. Was gefällt dir an den netzstrategen am Besten?

Bei den netzstrategen erlebe ich eine sehr offene, erfrischende und kreative Arbeitsatmosphäre. Es könnte daher keinen besseren Standort als den “Kreativpark Alten Schlachthof” geben. Neben Karlsruhe haben wir noch ein Entwicklerteam in Barcelona, mit dem wir auf Englisch kommunizieren, diese Internationalität ist für mich schlicht und ergreifend zeitgemäß. Mir gefällt besonders der Teamspirit und das Mindset eines jeden Strategen, sich weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen. Hier wird ohne Murren angepackt. Professionell und locker zugleich. Dabei stets zielgerichtet und auf Augenhöhe. Vor den Bildschirmen sitzen smarte Leute, die sich in Ihren Fachdisziplinen sehr gut auskennen und dieses Wissen tagtäglich intern und extern teilen, um Projekte erfolgreich umzusetzen. Um diesen Teamgeist weiter zu fördern, kochen jeden Montag abwechselnd zwei Strategen für unseren “strategenmittag”. Ich freue mich schon auf meinen Kocheinsatz.

3. Was genau machst du bei den netzstrategen und für welchen Bereich bist du zuständig?

Als Generalist im Marketing bin ich für das Corporate Marketing der netzstrategen verantwortlich. Neben der Orga für die #nmfka-Feierabende, bin ich auch für die Weiterentwicklung unserer Convention hallo.digital verantwortlich. Hinzu kommt die Pflege der Website und die Kommunikation über unsere Social-Media-Kanäle. Da mir Karlsruhe und die Digitalisierung sehr am Herzen liegen, möchte ich unsere Außendarstellung weiter vorantreiben und mein bestehendes Netzwerk nutzen.

4. Was fasziniert dich an deinem Fachbereich?

Generell fasziniert mich am (digitalen) Marketing die Vielfalt: Es besteht aus so vielen unterschiedlichen Disziplinen und Ausprägungen. Markenführung und Markenkommunikation. Marktforschung. Kreativität. Psychologie. Marketing nach Außen und Innen gerichtet. B2B und B2C. Man lernt nie aus, sondern immer dazu.

5. Wie würdest du deiner Mutter erklären, was dein täglicher Job im Internet ist?

Ich formuliere es mal so: “Mama, wir helfen Unternehmen verschiedenster Branchen sich im Internet bestmöglich zu präsentieren. Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite, damit diese Unternehmen sich strategisch gut in der digitalen Welt aufstellen können. Dabei nutzen wir unser großes Wissen als Team.” Ich würde es übrigens auch meinem Vater erklären müssen – Sorry, Papa!

6. Welchen Tipp aus deinem Fachbereich kannst du pauschal jedem ans Herz legen?

Es sind drei Tipps: Sei neugierig! Lerne dazu! Mache Fehler und lerne daraus!
Marketing ist z.B. immer eine dynamische Aufgabe, die sich stetig weiterentwickelt. Das Tempo im digitalen Marketing ist enorm hoch. Gefühlt kommen tagtäglich neue Plattformen und Tools auf den Markt. Etablierte Plattformen entwickeln sich stetig weiter und bieten neue Möglichkeiten. Da heißt es am Ball bleiben, um den Überblick zu behalten.

7. Wo informierst du dich im Internet, um ständig auf dem neusten Stand zu bleiben?

Ich breche gerne eine Lanze für Twitter. Auf dem Kurznachrichten-Kanal folge ich verschiedenen Online-Magazinen wie z.B. t3n oder Online-Marketing.de. Die mittlerweile 280 Zeichen lassen sich einfach gut scannen und ich kann schnell entscheiden, auf welchen Link ich klicke, um weiterzulesen. Ansonsten folge ich noch den beiden Plattformen HORIZONT und W&V.

8. Ohne welche App könntest du nicht leben?

Die Podcast-App und „Trail Wallet“ nutze ich gerne beim Reisen. Meine Todos im Alltag organisiere ich mit Wunderlist. Ansonsten steht die Nutzung von WhatsApp auf meiner Tagesordnung, um alles mögliche zu organisieren und mich mit Freunden auszutauschen.

9. Wenn das Internet ab morgen abgeschalten würde, was wäre dein Plan B?

Ich würde wahrscheinlich als Reiseleiter arbeiten. Ich bin am Rande des Schwarzwalds nahe der Schweizer Grenze aufgewachsen, habe eine Ausbildung zum Wanderführer und bin einfach gerne “draußen” in der Natur unterwegs. Und da ich absoluter Genießer und Hobbykoch bin, wären wahrscheinlich kulinarische Wanderungen mein Steckenpferd. Aber wer weiß, was nicht ist, kann ja noch werden.

10. Verrate uns doch zum Abschluss etwas, dass du bisher noch keinem erzählt hast!

Ich kann locker eine 48er-Packung Toffifees in einer Viertelstunde aufessen.

Alle Beiträge von Timo

Unsere meistgelesenen Beiträge

Vier Jahre Chromebook: Ein Erfahrungsbericht

Google Chromebook
|
Gute 25 Jahre PC-Nutzung - von Anfang an mit Windows. Dann raucht im wahrsten Sinne des Wortes mein teures und gar nicht so altes Lenovo-Notebook ab. Und ich bestelle mir einfach ein Chromebook und bin schneller weg aus der Windows-Welt, als ich es für möglich gehalten hätte. VierJahre ist das nun her - und ich habe zwischendurch immer wieder über meine Erfahrungen mit dem Chromebook berichtet.