10 Fragen an Stephan Sperling

"Wer seid ihr und was genau macht ihr eigentlich so?" Fragen auf die wir gerne antworten - und zwar jeder Stratege für sich selbst. In wöchentlichen Blogbeiträgen stellen wir nicht nur unser Fachgebiet vor, sondern geben auch Einblicke in das Leben als netzstratege und Kind der vernetzen Welt:

Heute beantwortet uns Google-Stratege Stephan Sperling 10 Fragen zu seinem Fachgebiet und dem Leben als netzstratege.

1. Seit wann bist du Teil des netzstrategen-Teams und welcher Weg führte dich hierher?

Ich bin von Anfang an dabei – oder in Zahlen ausgedrückt: seit Januar 2010. Seit 2008 arbeite ich bereits mit André zusammen. Unser verbindendes Element war zum einen die Duale Hochschule Ravensburg sowie unser gemeinsamer Freund Basti, der uns endgültig “verkuppelt” hat.

2. Was gefällt dir an den netzstrategen am Besten?

Dass es keine Sekunde langweilig ist. Die vernetzte Welt wandelt sich rasend schnell und ich habe das Gefühl, dass wir da ganz gut mithalten können. Manchmal ist das auch stressig, aber unterm Strich arbeiten wir in einem sehr abwechslungsreichen und spannenden Umfeld. Hinzu kommt das geniale Team, das ich gerne als “bunten Haufen” bezeichne: Lauter sehr verschiedene Menschen, die trotzdem (oder gerade deswegen?) hervorragend miteinander harmonieren. Und wenn es doch mal Probleme gibt, wird einfach darüber gesprochen.

3. Was genau machst du bei den netzstrategen und für welchen Bereich bist du zuständig?

Ich habe sozusagen eine Doppelrolle: Ich kümmere mich schwerpunktmäßig um die Themen “Google” und “Handel”, bin nebenbei aber auch noch im Verlags-Geschäft unterwegs (Stichwort “Paid Content”), aus dem ich ursprünglich auch komme. Allein das Thema Google ist aber eigentlich für einen Kopf schon viel zu viel, weshalb ich mich über tatkräftige Unterstützung von Elena im Bereich Google Adwords und von Dominik Horny Horn im Bereich SEO freue.

4. Was fasziniert dich an deinem Fachbereich?

Google hat sich zu einer Art Motor des Internets entwickelt. Das kann man kritisch sehen, es bietet allen Beteiligten aber auch viele Chancen und Möglichkeiten. Denn Google nimmt nicht nur sehr viele Daten, es gibt auch sehr viele Daten zurück – die man geschickt für sich nutzen kann. Damit wären wir wieder bei meinen Themen “Handel” und “Verlage”. In diesen Bereichen sehen wir: Wenn man den Kopf nicht in den Sand steckt, sondern die Gegebenheiten akzeptiert, versteht und das Beste für sich rausholt, kann man wirklich Erfolg haben.

5. Wie würdest du deiner Mutter erklären, was dein täglicher Job im Internet ist?

Wenn ich an den Handel denke, gibt es ja zwei Seiten: Angebot und Nachfrage. Meine Mutter fällt in den Bereich Nachfrage, daher ist auch schnell erklärt, was ich so mache: “Ich helfe Dir, dass Du im Internet schneller findest, wonach Du suchst!”. Auf der Angebots-Seite wird die Geschichte deutlich komplexer, daher lasse ich das lieber mal.
Ich bin übrigens ziemlich stolz auf meine Eltern (das nur nebenbei bemerkt). Beide sind in der vernetzten Welt angekommen und nutzen das Internet ganz selbstverständlich.

6. Welchen Tipp aus deinem Fachbereich kannst du pauschal jedem ans Herz legen?

Qualität zahlt sich aus. Das gilt für jeden Verlag und vor allem auch bei Google. Guter Content und solides Handwerk sind mindestens die halbe Miete. Es lohnt sich definitiv, Dinge richtig zu machen. Wer halbherzig arbeitet oder versucht zu tricksen, geht unter.

7. Wo informierst du dich im Internet um ständig auf dem neusten Stand zu bleiben?

Ganz klar bei Google+. Hier erreichen mich alle News – auch die, die ich beruflich brauche. Und ich werde nicht abgelenkt von Katzen, Essen und essenden Katzen.

8. Ohne welche App könntest du nicht leben?

Zum Glück läuft mein Leben auch ohne Apps ganz gut. Es gab eine Zeit, in der ich in jedem freien Moment die Facebook-App aufgemacht habe – das war schon eine Art Sucht. Inzwischen bin ich nicht mehr Facebook und mir fehlt nichts. Wer ohne eine bestimmte App nicht mehr leben kann, sollte mal eine digitale Auszeit nehmen. Wie mein Smartphone-Start-Screen aussieht? So:

Stephans Homescreen

9. Wenn das Internet ab morgen abgeschaltet würde, was wäre dein Plan B?

Ich schalte mindestens ein Mal im Jahr das Internet für mich aus – nämlich im Urlaub. Da bin ich 2 bis 3 Wochen garantiert offline: Kein Rechner, kein Tablet, kein Smartphone. Und mir fallen immer genügend Dinge ein, die ich dann tun kann.
Sollte das Internet für immer verschwinden (was ich nicht hoffe) würde ich irgendetwas handwerkliches tun oder einen Camping-Platz eröffnen, so wie ich ihn mir wünschen würde.

10. Verrate uns doch zum Abschluss etwas, dass du bisher noch keinem erzählt hast!

„Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.“ (Eric Schmidt)
Ich habe also nichts zu verbergen und keine Geheimnisse, die ich nicht schon ausgeplaudert hätte…

Mehr über Stephan erfahren Sie in seinem Personenprofil auf unserer Website.

Zum Abschluss ein Moodboard aus Stephan’s Welt:

Folge netzstrategen GmbHs Pinnwand „Stephan´s Moodboard“ auf Pinterest.

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