10 Fragen an Mira Brendel

"Wer seid ihr und was genau macht ihr eigentlich so?" Fragen auf die wir gerne antworten - und zwar jeder Stratege für sich selbst. In wöchentlichen Blogbeiträgen stellen wir nicht nur unser Fachgebiet vor, sondern geben auch Einblicke in das Leben als netzstratege und Kind der digitalen Welt:

Heute beantwortet uns Marketing-Strategin Mira Brendel 10 Fragen zu ihrem Fachgebiet und dem Leben als netzstrategin.

1. Seit wann bist du Teil des netzstrategen-Teams und welcher Weg führte dich hierher?

Seit dem 15. Oktober 2013 sind die netzstrategen und ich fest liiert. Begonnen hat alles relativ „langweilig und herkömmlich“ als ich mich auf der Suche nach einem neuen Job durchs Netz googlete und auf die Stellenanzeige „Hüter der Strategenmarke gesucht“ gestoßen bin. Einen Bewerbungsspaziergang mit André später, saß ich beim gemeinsamen Strategenmittag und lernte das komplette Team kennen. Ich glaube da hat’s gefunkt und seither gehöre ich zur Familie.

2. Was gefällt dir an den netzstrategen am Besten?

Um mich meinen Kollegen anzuschließen: Es ist die selbstbestimmte Arbeitsweise, die Freiheit und das spürbare Vertrauen von und in meine Kollegen. Hier sitzt ein Team das Ahnung hat und zudem noch einen familiären Umgang pflegt. Mein 6er im Lotto der mich jeden Tag gerne hier herkommen lässt. Mehr kann man sich nicht wünschen.

3. Was genau machst du bei den netzstrategen und für welchen Bereich bist du zuständig?

Ich bin „Hüterin der Strategenmarke“ – weil das so heroisch klingt 😉 Übersetzen lässt sich das am Besten mit „Mädchen für alles“ oder Marketing-Strategin. Ich halte hier alles ein bisschen zusammen und bündel unsere Außenwahrnehmung. Das bedeutet im Klartext: Ich bespiele unsere sozialen Kanäle, kümmere mich um die Inhalte unserer Website, versende unseren Newsletter, organisiere Messebesuche und das monatliche Feierabendevent #nmfka, pflege unsere Dialog-Strategie und achte darauf, dass unsere interne Teamkommunikation stets munter und beständig ist. Spaß muss sein – gutes Klima treibt uns alle an.
Seit einiger Zeit betreue ich außerdem Kunden die sich mit Social Media Fragen an uns wenden. Es gibt immer was zu tun!

4. Was fasziniert dich an deinem Fachbereich?

Die Vielfalt. „Mädchen für alles zu sein“ ist für mich ein Segen. Jeder Tag ist anders und jeder Tag ist spannend, nichts wiederholt sich – außer unser #RecommendedReading und das #WebWissen. Das Web tobt und es ist soviel Bewegung und Innovation darin, dass mir sicher nicht langweilig wird. Das wäre nämlich das schlimmste. Außerdem habe ich das große Glück sowohl intern wie extern viel zwischenmenschlichen Kontakt zu pflegen. Das fängt bei den Kollegen an, erstreckt sich über unsere digitalen Communities und hört bei den Besuchern unserer #nmfka-Feierabendveranstaltung oder Messeständen sicher nicht auf.

5. Wie würdest du deiner Mutter erklären, was dein täglicher Job im Internet ist?

Meine Mutter besitzt iPhone, iPad, ein Facebook-Profil sowie einen stark frequentierten Pinterest Account. Die Möglichkeiten des Webs muss ich ihr also nicht erklären. Falls sie das hier liest: Mama, ich habe alles richtig gemacht. Du bist auf diesen Artikel gestoßen was bedeutet dass du uns netzstrategen wahrgenommen hast. 😉
Nur bei einem Feierabend war sie noch nicht, das sollte sich bald ändern!

6. Welchen Tipp aus deinem Fachbereich kannst du pauschal jedem ans Herz legen?

Vernetzt euch. Kontakte, Fans und Freunde sind unbezahlbar. Nutzt die sozialen Kanäle und versteht das Web als Chance. Sprecht mit den Leuten – persönlich wie im Web. Behaltet bei letzterem immer im Hinterkopf, dass dort Menschen am anderen Ende der Internetverbindung sitzen – keine Maschinen. Sprecht ihre Sprache und liefert qualitativen Content. Denkt das Internet nicht in Einzelteilen sondern als großes Ganzes.

7. Wo informierst du dich im Internet um ständig auf dem neusten Stand zu bleiben?

Mir persönlich gefällt T3n gut. Aber da gibt es auch noch Horizont, W&V, Mashable und natürlich die Seiten von Björn Tantau, Thomas Hutter und Allfacebook.

8. Ohne welche App könntest du nicht leben?

Ich geb’s zu: Facebook. Zum einen pflege ich sowohl geschäftlich als auch privat viele Kontakte darüber. Auch am anderen Ende der Welt. Zum anderen ist Facebook so etwas wie meine Tageszeitung. Ich folge vielen Newsseiten und steige über das soziale Netzwerk direkt auf Artikelseiten ein. Da bin ich längst kein Einzelfall mehr.

Ebenso unverzichtbar ist natürlich Google Maps oder die Kalender App. Was ich erstaunlicherweise auch sehr regelmäßig nutze ist Shazam. Ich mag das!

Hier mein Homescreen:

Mira's Homescreen
Ja, ich sollte endlich mal meine Updates machen…

9. Wenn das Internet ab morgen abgeschalten würde, was wäre dein Plan B?

Erstmal verreisen. Am besten einmal um die Welt. Wie ich die Tickets buchen würde müsste ich allerdings noch recherchieren. In Wahrheit warte ich insgeheim darauf, dass endlich das Ring-Café in Karlsruhe dicht macht und ich den Laden kaufen kann. Der Plan wäre ein Café/Bar Concept Store… oder so ähnlich.

10. Verrate uns doch zum Abschluss etwas, dass du bisher noch keinem erzählt hast!

Ich bin relativ ungeduldig und habe manchmal verwirrte Gedankengänge. Soweit erstmal kein Geheimnis würden meine Kollegen jetzt sagen. Dass ich beim Autofahren manchmal rumschreie oder Angst vor tiefen, dunklen Gewässern habe ist aber neu.

Mehr über Mira erfahren Sie in ihrem Personenprofil auf unserer Website.

Zum Abschluss ein Moodboard aus Mira’s Welt:

Folge netzstrategen GmbHs Pinnwand „Mira´s Moodboard“ auf Pinterest.

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