10 Fragen an Lars Grasemann

"Wer seid ihr und was genau macht ihr eigentlich so?" Fragen auf die Lars Grasemann gerne antwortet. Im heutigen Blogbeitrag stellt er nicht nur sein Fachgebiet vor, sondern gibt auch Einblicke in das Leben als netzstratege und Kind der digitalen Welt:

Heute beantwortet uns Marketing- und Akademie-Stratege Lars Grasemann 10 Fragen zu seinem Fachgebiet und dem Leben als netzstratege.

1. Seit wann bist du Teil des netzstrategen-Teams und welcher Weg führte dich hierher?

Ich bin netzstratege der ersten Stunde. Ich traf André und Stephan ungefähr ein Jahr vor der Gründung in Düsseldorf. Bei Braten und Bier war ich sofort Feuer und Flamme für ihre Idee von netzstrategen. Ein halbes Jahr später war ich an Bord. Ein Jahr später gings dann richtig los …

2. Was gefällt dir an den netzstrategen am Besten?

Ich habe jeden Tag das gute Gefühl, etwas sinnvolles zu tun, indem ich Menschen helfe, sich in der vernetzten Welt ein bisschen besser zurecht zu finden. Das ganze selbstbestimmt und gemeinsam mit Freunden zu tun, ist ein großer Luxus, den ich sehr schätze.

3. Was genau machst du bei den netzstrategen und für welchen Bereich bist du zuständig?

Nicht nur aufgrund meines Bartwuchses und der Körperfülle bin ich so etwas wie der „Erklärbär“ bei den netzstrategen. Ich bin in klassischen Medienhäusern zuhause und gleichzeitig großer Fan der vernetzten Welt. Meine Aufgabe ist also meist, zwischen diesen beiden Welten zu vermitteln. Ganz praktisch geschieht das in unserer netzstrategen Akademie für den digitalen Wandel. Hier kümmer ich mich um die Weiterbildungsangebote wie Seminare, Workshops oder Fortbildungsreihen.
Inhaltlich bin ich in Medien, Marketing und Strategie zuhause, so dass ich regelmäßig gefragt bin, wenn es um Marketingstrategien für Verlage geht. Sowohl auf dem Lesermarkt, z.B. mit Paid Content als auch auf dem Werbemarkt im Rahmen von Crossmedia-Vermarktung.

4. Was fasziniert dich an deinem Fachbereich?

Der digitale Wandel trifft klassische Medienhäuser mit voller Wucht. Die gesamte Branche muss sich massiv verändern. Das betrifft die gesamte Wertschöpfungskette, die Geschäftsmodelle und die Marktbearbeitung. Das heißt, ich kann hier jeden Tag die Zukunft der Medienbranche mit gestalten.

5. Wie würdest du deiner Mutter erklären, was dein täglicher Job im Internet ist?

Ich erkläre Menschen das Internet und die vernetzte Welt. Ich helfe Ihnen, aus dem Werkzeugkasten Internet die richtigen Werkzeuge auszuwählen. Und damit es klappt, zeig ich auch noch, wie man diese Werkzeuge benutzt.

6. Welchen Tipp aus deinem Fachbereich kannst du pauschal jedem ans Herz legen?

Wer Erfolg haben will, braucht Empathie. Wenn ich meine Teilnehmer nicht verstehe, lehre ich an ihrem Bedarf vorbei. Um gut zu verhandeln, muss ich meinen Geschäftspartner verstehen. Wenn ich ein Projekt leite, muss ich alle Beteiligten abholen. Und um erfolgreich zu verkaufen, sollte ich genau hinhören, was meine Kunden wünschen. Das heißt, überall wo ich Sender bin, sollte ich zunächst einmal Empfänger sein.

7. Wo informierst du dich im Internet um ständig auf dem neusten Stand zu bleiben?

Mittlerweile ist es ein ziemlicher Mix, dessen Nutzung völlig situativ ist. Sitze ich am Rechner, checke ich regelmäßig Nachrichtenseiten – allen voran süddeutsche.de.
Bin ich unterwegs, überbrückt die Twitter-App Wartezeiten, da ich hier oft wertvolle Links zu interessanten Artikeln finde. Und im Privaten bekomm ich viel über Facebook mit. Dazu noch ausgewählte Special Interest (11Freunde, torfabrik.de) oder Fachdienste (t3n, turi2).

8. Ohne welche App könntest du nicht leben?

Siehe Screenshot:

Lars' Homescreen

9. Wenn das Internet ab morgen abgeschalten würde, was wäre dein Plan B?

Dann müsste ich doch noch die Laufbahn als Fußballkommentator einschlagen, von der ich schon seit Kindheitstagen träume. Realistischer wäre wahrscheinlich eine Tätigkeit im Weiterbildungssektor, z.B. als Trainer, Coach oder Dozent.

10. Verrate uns doch zum Abschluss etwas, dass du bisher noch keinem erzählt hast!
Mein erstes Smartphone – wenn man es so bezeichnen mag- als netzstratege war ein Blackberry. Zum Glück erlöste mich damals HTC mit einem der ersten Android-Geräte von meinem Leid.

Mehr über Lars erfahren Sie in seinem Personenprofil auf unserer Website.

Zum Abschluss ein Moodboard aus Lars‘ Welt:

Folge netzstrategen GmbHs Pinnwand „Lars´ Moodboard“ auf Pinterest.

Alle Beiträge von Lars

Unsere meistgelesenen Beiträge

Zwei Jahre Chromebook: Ein Erfahrungsbericht

Google Chromebook
|
Gute 25 Jahre PC-Nutzung - von Anfang an mit Windows. Dann raucht im wahrsten Sinne des Wortes mein teures und gar nicht so altes Lenovo-Notebook ab. Und ich bestelle mir einfach ein Chromebook und bin schneller weg aus der Windows-Welt, als ich es für möglich gehalten hätte. Zwei Jahre ist das nun her - und ich habe zwischendurch immer wieder über meine Erfahrungen mit dem Chromebook berichtet.