10 Fragen an Isa Schrage

"Wer seid ihr und was genau macht ihr eigentlich so?" Fragen auf die wir gerne antworten - und zwar jeder Stratege für sich selbst. In wöchentlichen Blogbeiträgen stellen wir nicht nur unser Fachgebiet vor, sondern geben auch Einblicke in das Leben als netzstratege und Kind der digitalen Welt:

Heute beantwortet uns Projekt-Strategin Isa Schrage 10 Fragen zu ihrem Fachgebiet und dem Leben als netzstrategin.

1. Seit wann bist du Teil des netzstrategen-Teams und welcher Weg führte dich hierher?

Ich bin jetzt seit Oktober 2016 dabei. Die netzstrategen sind mir allerdings schon ein Begriff seitdem ich vor drei Jahren von Stuttgart nach Karlsruhe gezogen bin: ob wegen der legendären Feierabende beim #nmfka, dem Blog oder einfach über Erzählungen. Als die Stelle zur Projektmanagerin ausgeschrieben wurde, kam ich über einen gemeinsamen Bekannten mit André ins Gespräch und eins führte zum anderen.

2. Was gefällt dir an den netzstrategen am besten?

Am besten gefällt mir das sehr vertraute und offene Miteinander. Wissen wird ständig untereinander geteilt und jeder kann aus den Erfahrungen seiner Strategen-Kollegen schöpfen. Auch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Standorten klappt super und trotz der räumlichen Trennung vergisst man schnell, dass doch einige Kilometer zwischen uns liegen. Außerdem legen wir hohen Wert darauf, uns auch im Alltag stetig weiterzubilden und auf dem neusten Stand der Dinge zu sein. Im digitalen Bereich ist das zwar notwendig, aber lange nicht selbstverständlich.

3. Was genau machst du bei den netzstrategen und für welchen Bereich bist du zuständig?

Als Projekt-Managerin berate und betreue ich unsere Kunden und sorge dafür, dass die gemeinsamen Projekte reibungslos und erfolgreich verlaufen. Somit bin ich von der initialen Analyse, über die Ziel- und Strategieentwicklung bis hin zu konkreten Maßnahmen und der Erfolgsüberprüfung aktiv involviert.

4. Was fasziniert dich an deinem Fachbereich?

Im Projektmanagement ist kein Tag wie der andere. Jeder Kunde hat unterschiedliche Probleme, Chancen und Wünsche, auf die individuell eingegangen werden muss, um erfolgreich am Projekt zu arbeiten. Die Abläufe sind nicht in Stein gemeißelt: Zwar versucht man alles im Vorhinein bestens zu planen, jedoch entstehen während der Arbeit am Projekt immer wieder neue Anforderungen oder Probleme, die eine schnelle Reaktion und Anpassung der Strategie fordern.

Außerdem sieht man bei digitalen Projekten meist schnell die ersten Erfolge seiner Arbeit. Das macht nicht nur Spaß, sondern bietet auch viele Möglichkeiten kurzfristig zu reagieren und Neues auszuprobieren.

5. Wie würdest du deiner Mutter erklären, was dein täglicher Job im Internet ist?

Ich berate Unternehmen darin, wie sie das Internet am besten für sich nutzen und die ersten Schritte wagen oder ihre bisherigen Aktivitäten optimieren können. Dazu finde ich zuerst heraus wo der Schuh drückt, um dann gemeinsam mit dem Kunden und meinen Kollegen eine optimale Lösungen zu finden.

6. Welchen Tipp aus deinem Fachbereich kannst du pauschal jedem ans Herz legen?

(Habe immer ein Backup &) Ruhe bewahren. Das ist sicherlich nicht nur im Projektmanagement ratsam. Gerade in der digitalen Welt werden Fehler schnell sichtbar. Wer todesmutig Updates auf seiner Website aktualisiert, ohne zu hinterfragen welche Auswirkungen das haben kann, verfällt schnell in Panik, wenn die Website nicht mehr wie gewohnt dargestellt wird oder gar erreichbar ist.
In der Hektik nun schnellstmöglich handeln zu müssen, entstehen meist noch mehr Fehler. Wer sich einen Moment Zeit nimmt, um durchzuatmen, die Möglichkeiten abzuwägen und gegebenenfalls Hilfe hinzuziehen, findet eher eine Lösung als wer im Stress die Situation verschlimmbessert.

7. Wo informierst du dich im Internet, um ständig auf dem neusten Stand zu bleiben?

Ich lese gerne Magazine wie die t3n oder die w&v.
Vor allem stöbere ich aber durch Blogs, auch wenn ich hier keine feste Anlaufstelle habe, sondern meist interessante Artikel über Twitter finde. Hier filtere ich gerne nach Hashtags, um die aktuellsten Neuigkeiten und Trends zu einem bestimmten Thema zu finden. Das finde ich vor allen Dingen interessant, da die Informationen hier auf ein Wesentliches reduziert sind und ich somit schneller erfassen kann, was mich wirklich interessiert. Eine einzige Quelle die immer up-to-date darüber berichtet was mich interessiert, habe ich noch nicht gefunden. Solange bleibe ich aber gerne bei Twitter und bediene mich weiterhin am Wissen aller.

8. Ohne welche App könntest du nicht leben?

Ohne Apple Maps würde ich nur sehr ungern meine Haustür verlassen. Da die Antwort entgegen aller Erwartungen nicht Google Maps lautet, sehe ich zwar meinen Kollegen und Google Strategen Stephan gerade die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber ich möchte ja die Diversität der Kartendienste unterstützen.

Um auch den Überblick über Alltägliches zu behalten, organisiere ich meine To Dos gerne in Evernote und nutze am liebsten Scanbot um Dokumente zu digitalisieren.

9. Wenn das Internet ab morgen abgeschalten würde, was wäre dein Plan B?

Wahrscheinlich würde ich Psychologie studieren.
Wenn ich allerdings die freie Wahl hätte, würde es mich sehr reizen nach Key West auszuwandern, mir ein kleines Boot zu kaufen und darauf eine schwimmende Bar zu eröffnen. Ich denke, mir würde an keinem Ort der Welt das Internet so wenig fehlen, wie auf dieser winzigen Insel. Wer das nicht nachvollziehen kann, sollte mal einen Abstecher nach Florida machen…

10. Verrate uns doch zum Abschluss etwas, dass du bisher noch keinem erzählt hast!

Wenn mich keiner sieht oder ich das schöne Baden kurzzeitig verlasse, genieße ich es ein wenig zu schwäbeln. Auf offener Straße in Karlsruhe oder gar in der Nähe des Wildparkstadions würde ich mich das als friedliebender Mensch allerdings nicht trauen 😉

Mehr über Isa erfahren Sie in ihrem Personenprofil auf unserer Website.

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