10 Fragen an Dominik Braun

"Wer seid ihr und was genau macht ihr eigentlich so?" Fragen auf die Dominik Braun gerne antwortet. Im heutigen Blogbeitrag stellt er nicht nur sein Fachgebiet vor, sondern gibt auch Einblicke in das Leben als netzstratege und Kind der digitalen Welt:

Heute beantwortet uns Frontend- und Marketing-Strategen Dominik Braun 10 Fragen zu seinem Fachgebiet und dem Leben als netzstratege.

1. Seit wann bist du Teil des netzstrategen-Teams und welcher Weg führte dich hierher?
Die erste Begegnung mit den netzstrategen geht auf das Jahr 2012 zurück. Damals saß ich mit André und Stephan in einem Workshop bei einem karlsruher Verlag, bei welchem ich angestellt war. Kurz darauf war ich bei einem Vortrag zum Thema CrossCommerce anwesend. Bei beiden Begegnungen beeindruckte mich die Arbeitsweise und ich fand deutliche Parallelen zu meiner eigenen Denkweise. Seitdem habe ich die Entwicklung der netzstrategen beobachtet. Knapp 1,5 Jahre später bot sich dann die Gelegenheit, die netzstrategen suchten Verstärkung und ich eine neue Herausforderung. Nach einem kleinen Projekt, bei dem ich offensichtlich nicht all zu viel falsch gemacht hatte, wurde ich Anfang 2014 dann in den illustren Kreis aus Querdenkern aufgenommen.

2. Was gefällt dir an den netzstrategen am Besten?
Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Nicht weil es nichts geben würde, sondern weil es einfach so viel gibt. Freiheit, selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Arbeiten, spannende und abwechslungsreiche Projekte und Kunden, Platz für eigene Ideen, Freiraum für die eigene Entwicklung, spürbares Vertrauen der Kollegen und Kunden … Diese Liste könnte ich noch um viele weitere Schlagworte ergänzen. Kurzum: ich stehe jeden Tag gerne auf um in den Alten Schlachthof zu fahren!

3. Was genau machst du bei den netzstrategen und für welchen Bereich bist du zuständig?
Ich habe bei den netzstrategen mehrere Aufgaben. Ich bin Ansprechpartner für Social Media, entwickle Strategien und Konzepte und gebe mein Wissen in Workshops, Vorträgen und Schulungen weiter. Als Frontend-Entwickler, mit einem technischen Hintergrund, bin ich für die Umsetzung von Webseiten zuständig, unterstütze bei der Konzeption, bin Schnittstelle zum Design und Ansprechpartner für technische Fragen aller Art. Außerdem unterstütze ich Webanalyse-Projekte, indem ich mich u.A. um die Entwicklung und Einbindung der Trackings über den Google Tag Manager kümmere.

4. Was fasziniert dich an deinem Fachbereich?
Veränderung! Es gibt für mich nichts langweiligeres als jeden Tag nach Schema F zu arbeiten oder zu leben. Viele fürchten sich vor der Veränderung, denn sie bedeutet immer, dass bestehende Denkmuster überarbeitet werden müssen. Was heute noch zählt und gut funktioniert, kann morgen schon überholt sein. Ich liebe die Veränderung, denn sie bedeutet Bewegung und erzeugt die nötige Spannung. Durch die Veränderung wird es nie langweilig. Die große Kunst ist, Trends und die hieraus resultierenden Veränderungen frühzeitig zu erkennen und vorauszuahnen, um so langfristige Strategien erstellen zu können. Veränderungen brauchen eben Strategien!

5. Wie würdest du deiner Mutter erklären, was dein täglicher Job im Internet ist?
Das schöne an meinem Job ist, dass es sowas wie ein Tagesgeschäft nicht gibt. Von Strategie und Konzeption über Social Media und Frontend-Umsetzung bis hin zur Webanalyse arbeite ich an vielen Aspekten die das Internet betreffen. Um meinen gesamten Job zu erklären müsste ich weiter ausholen und wohl einen relativ langen Monolog führen. Deshalb erzähle ich meist nur, dass ich Unternehmen helfe in und mit dem Internet erfolgreich zu sein.

6. Welchen Tipp aus deinem Fachbereich kannst du pauschal jedem ans Herz legen?
Am Ball bleiben, Augen offen halten und positiv denken! Gerade in einer ultra-vernetzten Welt, die sich ständig verändert, ist es wichtig nicht den Anschluss zu verlieren. Nur wer neue Entwicklungen erkennt und sich diesen gegenüber nicht verschließt, kann sie adaptieren und für sich nutzen. Dabei versuche ich in erster Linie die Chancen zu sehen und nicht nur das Risiko.

7. Wo informierst du dich im Internet um ständig auf dem neusten Stand zu bleiben?
Die Informationsquelle gibt es für mich eigentlich nicht. Ich ziehe meine Informationen aus vielen Seiten im Internet zusammen. Was ich wann benutze und wie ich an die Informationen komme hängt immer von der jeweiligen Situation ab. Generell lässt sich jedoch sagen, dass ein Großteil der Informationen die ich konsumiere in den sozialen Netzen zusammenlaufen.

8. Ohne welche App könntest du nicht leben?
Vor gar nicht all zu langer Zeit hätte ich an dieser Stelle sicher viele Apps aufgezählt auf die ich nicht verzichten möchte/kann (Facebook, WhatsApp usw.). Mittlerweile würde ich jedoch behaupten, dass ich auch komplett ohne Apps gut zurecht komme. In Karlsruhe hat es sich allerdings Google Maps mit Verkehrsinformationen und der DB Navigator als sehr praktisch und zeitsparend erwiesen.
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9. Wenn das Internet ab morgen abgeschalten würde, was wäre dein Plan B?
Ich würde auf jeden Fall irgendetwas in und mit der Natur machen wollen. Wenn ich meine rosarote Brille aufsetze und in eine alternative Zukunft schaue, sehe ich mich in den Bergen auf einem kleinen Bauernhof. Ich stelle meinen eigenen Käse her, habe ein paar gemütliche Schlafgelegenheiten für Gäste in meiner urigen Hütte und bin als Ski-, Snowboard- und Rad-Guide tätig.

10. Verrate uns doch zum Abschluss etwas, dass du bisher noch keinem erzählt hast!
Es gibt glaube ich nicht’s, was ich noch niemandem erzählt habe. Ich bin ein sehr offener Mensch und habe deshalb eigentlich keine Geheimnisse.

Mehr über Dominik erfahren Sie in seinem Personenprofil auf unserer Website.

Zum Abschluss ein Moodboard aus Dominik’s Welt:

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