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Quellen und Kennzahlen Nachrichten-Benchmark

Hinter unserem monatlichen Benchmark über die Nutzung der deutschen Nachrichtenportale stehen die hier beschriebenen Quellen und definierten Kennzahlen. Über Feedback, Anregungen und Kritik freuen wir uns.

Über unseren Nachrichten-Benchmark

Unser monatlicher Benchmark auf Basis der öffentlichen Zahlen der IVW– sowie AGOF internet facts soll darstellen, wie sich der digitale Nachrichtenmarkt in Deutschland entwickelt. Dabei haben wir aus der großen Menge der über die IVW gemessenen Angebote nach eigenem Ermessen eine Auswahl von bekannten Nachrichtenportalen ausgewählt und nach der Höhe ihrer Auflage und Größe des Verbreitungsgebiets in drei Gruppen eingeteilt, die uns logisch erschienen: Nationale, regionale und lokale Nachrichten-Angebote. Außerdem bilden wir über alle Gruppen einen kompletten Durchschnitt ab.

Die Liste der ausgewählten Portale sowie die Zuordnung in die Gruppen kann man in diesem Dokument einsehen. Die Auswahl und Einteilung der einzelnen Portale erfolgt nach unserem Ermessen und ggf. in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Portale. Sollten Portale fehlen oder sind sie falsch zugeordnet bitten wir um eine kurze Nachricht, um das Thema zu besprechen.

Für diese Gruppen – sowie für den durchschnitt aller ausgewählter Portale – bestimmen wir monatlich 35 Kennzahlen, die dabei helfen sollen, die Portale effektiv und effizient weiterzuentwickeln. Auch hier freuen wir uns über Feedback zu den ausgewählten sowie weiteren möglichen Kennzahlen. Eine Übersicht der Kennzahlen ist in diesem Dokument zu finden.

Die Definition der einzelnen Kennzahlen sind hier beschrieben:

Entwicklung Unique User

Bei der Entwicklung der Unique User (oder Besucher) auf den Nachrichten-Seiten betrachten wir die durch die AGOF erhobenen Zahlen und ordnen einzelne Angebote den Segmenten „National“, „Regional“ und „Lokal“ hinzu – orientiert an den jeweiligen Verbreitungsgebieten bzw. deren Größe und Umfang.

Leider nehmen nur wenige Lokalverlage an der Erhebung der Unique User durch die AGOF teil; daher sind hier die absoluten Kennzahlen wenig aussagekräftig. Bei den qualitativen Kennzahlen kann eine bessere Aussage getroffen werden – allerdings auf Basis nur weniger Fälle.

Nutzer-Treue

Unter Treue verstehen wir die Besuchshäufigkeit einer Person auf einer Website in einem bestimmten Zeitraum; anders ausgedrückt die Anzahl der Visits (oder Besuche/Sitzungen) pro Unique User (oder Besucher) in einem Monat.

Im Rahmen dieses offenen Benchmarks nutzen wir dazu Daten aus zwei Datenquellen (AGOF internet facts und IVW Online-Auswertung), die auch auf unterschiedliche Weise erhoben werden (Hier die Methodiken der AGOF und der IVW). Statistisch ist das sicherlich nicht optimal; daher konzentrieren wir uns auf eine qualitative Kennzahl.

Wir bedienen uns also der durch die IVW erhobenen Visits und teilen sie durch die Unique USer, die die AGOF ermittelt und erhalten so ein Gefühl dafür, wie häufig die verschiedenen Seite-Segmente bzw. die einzelnen Websites von ihren Nutzern im Durchschnitt besucht werden.

Durchschnittliche monatliche Nutzertreue

Hier betrachten wir über das Gesamtjahr („year to date“, also von Januar des laufenden Jahres bis zum Berichtsmonat) die durchschnittliche Nutzertreue (Besuche pro Besucher bzw. Visits pro Unique User). Sie stellt dar, wie häufig der durchschnittliche Nutzer pro Monat auf ein nationales, regionales oder lokales Nachrichtenangebot zurückkehrt.

Entwicklung Desktop Visits

Bei der Entwicklung der Desktop Visits betrachten wir die durch die IVW ausgewiesenen stationären Visits (oder Besuche) auf den Nachrichten-Websites und ordnen einzelne Angebote den Segmenten „National“, „Regional“ und „Lokal“ hinzu – orientiert an den jeweiligen Verbreitungsgebieten bzw. deren Größe und Umfang.

Entwicklung Desktop Page Impressions

Bei der Entwicklung der Desktop Visits betrachten wir die durch die IVW ausgewiesenen stationären Page Impressions („PI“; oder Seitenaufrufe) auf den Nachrichten-Websites und ordnen einzelne Angebote den Segmenten „National“, „Regional“ und „Lokal“ hinzu – orientiert an den jeweiligen Verbreitungsgebieten bzw. deren Größe und Umfang.

Engagement Desktop

Die qualitative Kennzahl „PI pro Visit“ (PI/Visit oder „Seitenaufrufe pro Besuch“) wird über die durch die IVW erhobenen stationären Kennzahlen „Visit“ und „Page Impression“ berechnet. Dabei werden die PI durch die Anzahl der Visits im gleichen Zeitraum geteilt. So wird deutlich, wie viele Seiten die Nutzer bei einem Seitenbesuch aufrufen – also wie gut das Nachrichten-Angebot den Nutzer „in seinen Bann“ zieht.

Durchschnittliches monatliches Engagement Desktop

Hier betrachten wir über das Gesamtjahr („year to date“, also von Januar des laufenden Jahres bis zum Berichtsmonat) das durchschnittliche Engagement (Seitenaufrufe pro Besuche bzw .Page Impressions pro Visits). Sie stellt dar, wie viele Seitenaufrufe Nutzer bei einem Seitenbesuch auslösen. Diese projizieren wir jeweils ebenfalls auf ein nationale, regionale oder lokale Nachrichtenangebote.

Marktanteile Visits & Page Impressions Desktop

Bei dem Vergleich der Marktanteile addieren wir alle stationären Visits und Page Impressions der IVW-Auswertung der untersuchten Angebote für den Berichtsmonat. Dieses „Marktpotential“ wird dann in das Verhältnis zu den kumulierten Marktanteilen (Visits und PI) der einzelnen Gruppen gestellt, um so den Marktanteil der jeweiligen Gruppe zu bestimmen.

Entwicklung Mobile Visits

Bei der Entwicklung der Mobile Visits betrachten wir die durch die IVW ausgewiesenen mobilen Visits (oder Besuche) auf den Nachrichten-Websites und ordnen einzelne Angebote den Segmenten „National“, „Regional“ und „Lokal“ hinzu – orientiert an den jeweiligen Verbreitungsgebieten bzw. deren Größe und Umfang.

Leider nehmen derzeit noch wenige Lokalverlage an der Erhebung der mobilen Kennzahlen durch die IVW teil; daher sind hier die absoluten Kennzahlen wenig aussagekräftig. Bei den qualitativen Kennzahlen kann eine bessere Aussage getroffen werden – allerdings auf Basis nur weniger Fälle.

Entwicklung Mobile Page Impressions

Bei der Entwicklung der mobilen Visits betrachten wir die durch die IVW ausgewiesenen mobilen Page Impressions („PI“; oder Seitenaufrufe) auf den Nachrichten-Websites und ordnen einzelne Angebote den Segmenten „National“, „Regional“ und „Lokal“ hinzu – orientiert an den jeweiligen Verbreitungsgebieten bzw. deren Größe und Umfang.

Engagement Mobile

Die qualitative Kennzahl „PI pro Visit“ (PI/Visit oder „Seitenaufrufe pro Besuch“) wird über die durch die IVW erhobenen mobilen Kennzahlen „Visit“ und „Page Impression“ berechnet. Dabei werden die PI durch die Anzahl der Visits im gleichen Zeitraum geteilt. So wird deutlich, wie viele Seiten die Nutzer bei einem mobilen Seitenbesuch aufrufen – also wie gut das Nachrichten-Angebot den Nutzer „in seinen Bann“ zieht.

Durchschnittliches monatliches Engagement Mobile

Hier betrachten wir über das Gesamtjahr („year to date“, also von Januar des laufenden Jahres bis zum Berichtsmonat) das durchschnittliche mobile Engagement (Seitenaufrufe pro Besuche bzw .Page Impressions pro Visits). Sie stellt dar, wie viele Seitenaufrufe Nutzer bei einem Seitenbesuch auslösen. Diese projizieren wir jeweils ebenfalls auf ein nationale, regionale oder lokale Nachrichtenangebote.

Marktanteile Visits & Page Impressions Mobile

Bei dem Vergleich der mobilen Marktanteile addieren wir alle Visits und Page Impressions der mobilen IVW-Auswertung der untersuchten Angebote für den Berichtsmonat. Dieses „Marktpotential“ wird dann in das Verhältnis zu den kumulierten Marktanteilen (Visits und PI) der einzelnen Gruppen gestellt, um so den Marktanteil der jeweiligen Gruppe zu bestimmen.

Mobile Share Visits

Der „Mobile Share Visits“ drückt aus, welcher Anteil an über die IVW gemessenen Visits über mobile Endgeräte erzielt wird. Dabei teilen wir die ausgewiesenen mobilen Visits durch die Summe der mobilen und stationären Visits und geben diese Werte für jeden Monat wieder.

Mobile Share Page Impressions

Der „Mobile Share PI“ drückt aus, welcher Anteil an über die IVW gemessenen Visits über mobile Endgeräte erzielt wird. Dabei teilen wir die ausgewiesenen mobilen Visits durch die Summe der mobilen und stationären Visits und geben diese Werte für jeden Monat wieder.

Durchschnittlicher monatlicher Mobile Share

Hier betrachten wir über das Gesamtjahr („year to date“, also von Januar des laufenden Jahres bis zum Berichtsmonat) den monatlichen Mobile-Share und geben den Durchschnitt über das laufende Jahr wieder. Diesen projizieren wir jeweils ebenfalls auf ein nationale, regionale oder lokale Nachrichtenangebote.

Digitale Penetration

Beim Vergleich von Print- und Online-Performance setzen wir die Online-Visits der IVW mit der durch die IVW gemessenen, durchschnittlichen verkauften Auflage des zugehörigen Titels in Print in Relation. Dabei werden die Auflagenzahlen für das Quartal durch die monatlichen Visits geteilt.

Dadurch möchten wir die digitale Penetration des Titels im Vergleich zu seiner klassischen Reichweite bestimmen. Dies ist eine fiktive Kennzahl, die nur im Vergleich einzelner Titel oder der Segmente eine Aussagekraft besitzt. Für sich genommen ist diese Kennzahl wenig aufschlussreich.

ePaper-Share

Der ePaper-Share stellt die verkauften Auflagen der IVW für Print und ePaper gegenüber. Dabei ist das ePaper in vielen Fällen repräsentativ für die Auflagen von Tablet-Angeboten. Für die Ermittlung wird die monatliche ePaper-Auflage durch die monatliche Gesamtauflage des Berichtsmonats geteilt.

Marktanteile Print

Bei dem Vergleich der Print-Marktanteile addieren wir die verkauften Auflagen der IVW-Auswertung der untersuchten Angebote für den Berichtsmonat. Dieses „Marktpotential“ wird dann in das Verhältnis zu den kumulierten Marktanteilen (verkauften Auflagen) der einzelnen Gruppen gestellt, um so den Marktanteil der jeweiligen Gruppe zu bestimmen.

Marktanteile ePaper

Bei dem Vergleich der ePaper-Marktanteile addieren wir die verkauften Auflagen der IVW-Auswertung der untersuchten Angebote für den Berichtsmonat. Dieses „Marktpotential“ wird dann in das Verhältnis zu den kumulierten Marktanteilen (verkauften Auflagen) der einzelnen Gruppen gestellt, um so den Marktanteil der jeweiligen Gruppe zu bestimmen.

Durchschnittliche UUs

Die durchschnittlichen Unique User pro Gruppe geben die Kennzahl pro Verlagssement auf Basis der Zahlen
der AGOF internet facts des Berichtsmonats wieder.

Durchschnittliche Visits Desktop

Die durchschnittlichen Zahlen für die Desktop-Visits pro Gruppe geben die Kennzahl pro Verlagssement auf Basis der Zahlen der IVW Online des Berichtsmonats wieder.

Durchschnittliche PI Desktop pro Gruppe

Die durchschnittlichen Zahlen für die Desktop-PI pro Gruppe geben die Kennzahl pro Verlagssement auf Basis der Zahlen der IVW Online des Berichtsmonats wieder.

Durchschnittliche Visits Mobile pro Gruppe

Die durchschnittlichen Zahlen für die mobilen Visits pro Gruppe geben die Kennzahl pro Verlagssement auf Basis der Zahlen der IVW Online des Berichtsmonats wieder.

Durchschnittliche PI Mobile pro Gruppe

Die durchschnittlichen Zahlen für die mobilen PI pro Gruppe geben die Kennzahl pro Verlagssement auf Basis der Zahlen der IVW Online des Berichtsmonats wieder.

Kumuliertes Engagement (Desktop + Mobile) pro Gruppe

Die qualitative Kennzahl „PI pro Visit“ (PI/Visit oder „Seitenaufrufe pro Besuch“) wird hier über die durch die IVW erhobenen stationären und mobilen Kennzahlen „Visit“ und „Page Impression“ berechnet. Dabei werden die PI durch die Anzahl der Visits im gleichen Zeitraum geteilt. So wird deutlich, wie viele Seiten die Nutzer bei einem Seitenbesuch aufrufen – also wie gut das Nachrichten-Angebot den Nutzer stationär und mobil gemeinsam „in seinen Bann“ zieht.

Kumulierter Marktanteil Visits und PI

Bei dem Vergleich der kumulierten Marktanteile addieren wir alle stationären und mobilen Visits und Page Impressions der IVW-Auswertung der untersuchten Angebote für den Berichtsmonat. Dieses „Marktpotential“ wird dann in das Verhältnis zu den kumulierten Marktanteilen (Visits und PI) der einzelnen Gruppen im stationären und mobilen Web gestellt, um so den Marktanteil der jeweiligen Gruppe zu bestimmen.

Durchschnittliche Verkaufte Auflage

Hier wird über das laufende Jahr ein Durchschnitt über die gemeldeten IVW-Quartalsauflagen der gedruckten Ausgaben der Publikationen in den Gruppen gebildet.

Durchschnittliche Auflage E-Paper

Hier wird über das laufende Jahr ein Durchschnitt über die gemeldeten IVW-Quartalsauflagen der E-Paper-Ausgabe der Publikationen in den Gruppen gebildet.

Entwicklung durchschnittliche Auflage E-Paper

Diese Auswertung gibt die Entwicklung der IVW-gemeldeten Quartalsauflagen als Gruppendurchschnitte wieder, um die Entwicklung in den einzelnen Segmenten zu dokumentieren.