Süddeutsche.de

Strategien brauchen Visionen

Kunde: Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH
Branche: Medien / Tageszeitung

Für Verlage sind die Zeiten mehr als turbulent. Daher hilft es ungemein, schon heute eine Idee davon zu haben was die Zukunft bringen wird – welche Trends und Themen sich durchsetzen werden und welche meine Strategie und Geschäftsmodell beeinflusst. Die richtigen Entwicklungen aufzugreifen, ohne vom eigenen Weg abzukommen und das eigene Ziel im Auge zu behalten – dabei unterstützen und begleiten wir Süddeutsche.de.

Aufgabe

Das Internet in fünf Jahren?
In welche Richtung entwickelt sich das Internet und was sind die technischen Implikationen? Welche Rolle spielt es in der Gesellschaft bzw. im täglichen Leben jedes Nutzers? Welchen Stellenwert wird die Integration von Social Media haben und was wird zum Endgerät? Kann man das Internet zukünftig überhaupt noch von den Dingen trennen? Und welche Rolle kann Süddeutsche.de im Leben der Nutzer spielen? Wie – und so schließlich die Aufgabenstellung – müssen die Angebote von Süddeutsche.de in fünf Jahren aussehen und sich anfühlen, damit sie weiterhin Relevanz haben?

Idee

Filterung der Relevanz
Diese Prämisse wurde bei der Analyse der Aufgabenstellung gesetzt. Ausgehend von den Fragen haben wir zunächst eine Meta-Betrachtung der gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen der letzten Jahre angestellt. Dazu wurden Daten und Studien analysiert und Trends abgeleitet. Uns wurde schnell klar, wo die Herausforderung liegt: einerseits sind fünf Jahre ein vergleichsweise überschaubarer Zeitraum, der Science Fiction nur bedingt zulässt. Andererseits wer hätte vor fünf Jahren gedacht, wie Soziale Medien die Onlinewelt durch Likes, Listen und als Linkgeber verändern würde?

Aus der Kombination von Datenanalyse und IT-Potential haben wir drei Meta-Trends abgeleitet, die aus unserer Sicht das Internet schon und in naher Zukunft prägen werden:

Fragmentierung der Gesellschaft: in Demografie, Diversität und Biografien
Vernetzt: überall und über eine Vielzahl von Geräten schnellen Internetzugang
Always on: Medien begleiten uns in allen Kontexten und durch den ganzen Tag

Während sich also die Menschen, Gruppen und Schichten in immer kleinere Gruppen aufteilen – was einem Massen-Medium generell einmal entgegenwirkt – wird die voranschreitende Digitalisierung und Vernetzung der Kit in den Fugen sein. Der kleinste gemeinsame Nenner und daher auch wieder Chance für einen Verlag.

Zusammenarbeit

Eine unendliche Geschichte
Was heißt das für ein nachrichtenbasiertes Portal wie Süddeutsche.de?
In Zukunft wird es nicht nur die eine Web-”site” geben, welche die User aufsuchen um sich zu informieren oder Serviceleistungen in Anspruch zu nehmen. Aus dem Portal werden vielmehr zahlreiche kleine Türen und Werkzeuge für die Nutzung im Alltag. Dabei ist egal wo sie sich aufhalten, was der Interessenhorizont ist oder über welches Device sie online sind.

Content wird dynamisch, er entsteht immer neu und vernetzt sich. Das Nachrichtenportal übernimmt die Rolle eines Kurators. Es filtert, selektiert und liefert zielgruppen-, orts-, und interessenbezogene Informationen. Es wird zum plattformübergreifenden Contentmanager. Süddeutsche.de findet nahtlos auf allen Endgeräten und in allen Nutzungssituationen statt.

Diese Gedanken haben wir in Wireframes, Screens und grafischen Konzepten verschiedener Angebote und Endgeräte visualisiert. Außerdem sind aus der ursprünglichen Aufgabenstellung viele Unter- und Nebenprojekte entstanden, in denen wir das Unternehmen in verschiedenen Funktionen unterstützen und begleiten dürfen.

Hier können wir daher leider nicht zeigen, wo wir unsere Hände im Spiel haben – aber Süddeutsche.de entwickelt sich kontinuierlich weiter – ein regelmäßiger Besuch kann daher sehr aufschlussreich sein.

Ihre Ansprechpartner

Jim Morrison
Stephan Sperling
André Hellmann

Auf Kundenseite:
Rainer Kerl
Stephan Plöchinger

Themen

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