Eigentlich wollte ich in diesem Artikel eine Liste der Coworking Spaces in Karlsruhe zusammenstellen. Mit den Infos, die eben so relevant sind. Ausstattung, Öffnungszeiten, Preise und so weiter. Um das abzurunden, hätte ich dir gerne eine Karte an die Hand gegeben, wo du auf einen Blick die Standorte sehen kannst. Dann begann ich mit der Recherche und war doch ziemlich entsetzt, was für einen schlechten Job die Anbieter solcher Coworking Spaces in Kalrsruhe machen.

Als Germanist altert man vor der Zeit. Das liegt in erster Linie daran, dass man und frau den ganzen Tag damit verbringt Sachen mit komplizierten Sätzen von alten Männern zu lesen, die schon lange tot sind. Der Vorteil: Da Goethe in absehbarer Zeit nichts mehr schreiben wird, ist es leicht sich da einzulesen. Der Nachteil: Man hält alles Neue für heidnisches Teufelszeug. So zum Beispiel dieses komische Influencer-Marketing. Aber wer keine Ahnung hat, soll besser mal Fragen stellen. Also habe ich mir heute Isa in die Kolumne geholt.

Ich wohne schon seit über einer Dekade in meiner Wahlheimat Karlsruhe und fühle mich dort sehr wohl: Der öffentliche Nahverkehr ist hervorragend. Ich komme mit dem Rad in kürzester Zeit und am Stück überall hin. Doch eine Sache treibt mich immer wieder auf die Palme – wie es in Lebensgemeinschaften halt so ist. Daher kommt jetzt das Operationsbesteck der Küchenpsychologie auf den Tisch und der Onkel Doktor bittet zur Intervention. Karlsruhe, wir müssen über deinen komischen Geltungsfimmel reden.

2016 wird mir als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem „internationale Härte“ in der Debattenkultur eine völlig neue Bedeutung bekam. Plötzlich wurde auf dem Spielfeld Rugby anstatt Fußball gespielt und es wurde anscheinend nur der Hälfte der Mitspieler gesagt. Und so begab es sich, dass ein Teil des Diskurses noch seine Zähne wieder zusammen sammeln musste, während der andere Teil schon laut gröhlend die Eckfahne angesext hat. Wir reden über Argumentationsfouls und kleine Hände.

Unsere meistgelesenen Beiträge

Zwei Jahre Chromebook: Ein Erfahrungsbericht

Google Chromebook
|
Gute 25 Jahre PC-Nutzung - von Anfang an mit Windows. Dann raucht im wahrsten Sinne des Wortes mein teures und gar nicht so altes Lenovo-Notebook ab. Und ich bestelle mir einfach ein Chromebook und bin schneller weg aus der Windows-Welt, als ich es für möglich gehalten hätte. Zwei Jahre ist das nun her - und ich habe zwischendurch immer wieder über meine Erfahrungen mit dem Chromebook berichtet.